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Ansprechpartner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Birgit Hecher
Arbeitskreis Krisenintervention e. V.
MHD Erding - Landshuter Strasse 55 - 85435 Erding
presse@arbeitskreis-krisenintervention.de 
Telefon Büro: 0180 5 191922 Fax Büro: 0180 5 191923
12 Cent pro Minute aus dem Festnetz der Dt. Telekom
- abweichende Preise bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz sind möglich
(bitte auf Ab sprechen, wir rufen gerne zurück!)
Für Mitglieder der Presse und Hilfsorganisationen:
Aus aktuellem Anlass können wir leider wegen massivem Missbrauch
unserer Privatnummern diese hier nicht mehr veröffentlichen.
Trotzdem gibt es natürlich Situationen, in denen Sie uns vielleicht
schnell erreichen möchten.
Rufen Sie hierzu bitte in der Rettungsleitstelle Erding an (08122/19222)
und bitten Sie um einen Rückruf vom KIT !
Vielen Dank für Ihr Verständnis !
Ausgewählte Presseartikel
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Feuer in Gärtnerei
fordert ein Todesopfer (Münchner Merkur, 23.05.2011)
Freising - Bei einem Brand ist am Montag der Chef einer Freisinger
Gärtnerei ums Leben gekommen. Der 59-Jährige konnte
nur noch tot aus dem ausgebrannten Dachgeschoss des Betriebsgebäudes
geborgen werden.
Dramatische Szenen spielten sich ab: Dichter Qualm verdunkelte
den Himmel über Neustift, Kräfte der beiden Freisinger
Wachen sowie aus Pulling und Attaching waren angerückt, ebenso
wie die Helfer von BRK, Malteser, der Polizei Freising und der
Kripo Erding. Weil sich die Hinweise verdichtet hatten, dass der
Inhaber des Betriebs im Büro sein könnte, das im Dachgeschoß
untergebracht war, rückte ein Trupp FFW-Männer unter
schwerem Atemschutz in das brennende Gebäude vor: Sie konnten
den Mann nur noch tot bergen. Wie die Polizeidirektion Oberbayern
mitteilte, war das Feuer direkt im Büro ausgebrochen.
Aus dem nahegelegene Wohnhaus wurde eine ältere Frau von
einem Polizisten (34) in Sicherheit gebracht. Dabei zog sich der
Beamte eine leichte Rauchvergiftung zu. Das Kriseninterventionsteam
betreute die Angehörigen des toten Betriebsinhabers.
Gegen 7 Uhr war das Feuer in der Asamstraße entdeckt worden.
Obwohl nur Feuerschein und Rauchentwicklung gemeldet
worden waren, verdichteten sich nach weiteren bei der Integrierten
Leitstelle Erding eingelaufenen Meldungen die Anzeichen dafür,
dass es sich um ein größeres Feuer handeln muss,
meldet Florian Wöhrl von der FFW Freising: Die Alarmstufe
wurde erhöht. Als die ersten Einsatzkräfte an
der Gärtnerei ankamen, hatte der Dachstuhl des Flachbaus
gerade in voller Ausdehnung durchgezündet.
Nach der Bergung des Toten drangen mehrere Trupps unter Atemschutz
mit zwei C-Rohren in das Gebäude ein, um den Brand in den
Griff zu bekommen. Von außen schirmten weitere Kräfte
die unmittelbar angrenzenden Bauten ab und unterstützten
auch von der Drehleiter aus den Löschangriff.
Wegen der großen Zahl eingesetzter Atemschutzgeräteträger
(insgesamt 24), forderte Stadtbrandinspektor Anton Frankl weitere
Wehrmänner zur Unterstützung an, die von den Feuerwehren
Pulling und Attaching gestellt wurden. Wöhrl: Nach
einer guten halben Stunde war das Feuer unter Kontrolle.
Arbeitsintensiv gestalteten sich die Nachlöscharbeiten: Bis
Mittag räumten die Feuerwehrmänner unter Atemschutz
Brandgut aus dem völlig zerstörten Dachgeschoß.
Mit mehreren Wärmebildkameras wurden Glutnester aufgespürt.
Die Feuerwehr war mit zehn Fahrzeugen und insgesamt 53 Helfern
bis in die Mittagsstunden im Einsatz.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen
der Polizei auf rund 80 000 Euro. Das angrenzende Wohnhaus und
die Gärtnerei wurden durch das Feuer nicht beschädigt.
Die polizeilichen Ermittlungen zur Klärung der Brandursache
übernehmen die Kripo Erding und ein Brandsachverständiger
des Landeskriminalamtes. Zudem hat die Staatsanwaltschaft Landshut
noch gestern eine Obduktion des Toten beantragt.
Wolfgang Schnetz
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KIT probt den Ernstfall: Bub (12) stirbt
bei Brand in Landschulheim (23.05.2011)
Ein Jahr lang hatte das Team des Kriseninterventionsteams
(KIT) Erding-Freising geplant und vorbereitet, damit das 4.
KIT-Symposium in Freising über die Bühne gehen konnte.
Rund 200 Teilnehmer aus ganz Deutschland waren gekommen, um
sich bei Vorträgen und Referaten fortbilden zu lassen.
Ein Jahr lang hatte das Team des Kriseninterventionsteams (KIT)
Erding-Freising geplant und vorbereitet, damit das 4. KIT-Symposium
in Freising über die Bühne gehen konnte. Rund 200
Teilnehmer aus ganz Deutschland waren gekommen, um sich bei
Vorträgen und Referaten fortbilden zu lassen.
Zum Glück nur eine Puppe: Notärztin Birgit Hecher
konnte nur noch den Tod des zwölfjährigen Thomas feststellen.
Weil jedoch auch die beste Theorie die ehrenamtlichen Kräfte
nicht ganz auf das vorbereiten kann, was einen an dramatischen
Szenen bei einem Großschadensfall erwartet, gab es auch
das Seminar G. Dabei handelt es sich um eine Echtzeitübung
mit Feuerwehr, Rettungsdiensten, jeder Menge Statisten und sogar
einem echten Leichenwagen der Firma Denk. Denn, so das Szenario,
das am Samstag auf dem Gelände des ehemaligen Standortübungsplatzes
bei Haindlfing nachgestellt wurde: Brand im Landschulheim, ein
Koch mit schweren Verbrennungen, ein Kind, das sich bei seinem
Rettungsversuch schwer verletzte, sowie der zwölf Jahre
alte Thomas, für den jede Hilfe zu spät
kam und der im Sarg abtransportiert wurde.
Die Sirenen heulen auf - los gehts für die Einsatzkräfte.
Das Ziel, wie es der Vorsitzende des KIT Erding-Freising, Klaus
Hippe, verkündet: Die Leute werden gestresst.
Schon nach ein paar Minuten ist klar: Ziel erreicht. Hustend,
keuchend und schreiend laufen Leute aus dem Gebäude, Notärzte
reanimieren, Feuerwehrler mit schwerem Atemschutz sind überall
zu sehen. Und vor allem: Die, die sich retten konnten, und die
Kinder, die gerade von einem Ausflug zurückkommen, sind
völlig panisch. Da sind die KIT-Kräfte gefragt: Immer
wieder müssen sie die Leute davon abhalten, in das brennende
Gebäude zurückzulaufen, um nach Freunden zu suchen.
Es bricht Streit aus: Gegenseitig beschuldigen sich die Statisten,
den Brand verursacht, nicht geholfen zu haben. Während
die einen wütend schreien, sind die anderen völlig
lethargisch, starren vor sich hin und wimmern.
Die Kräfte sind gefordert. Sie müssen die Menschen
beruhigen, trösten, nehmen sie in den Arm. Vor allem: Man
muss die Leute im Gasthaus zum Goldenen Hirschen
(einem großen Zelt) festhalten, sie mit gesicherten Informationen
versorgen. Und das, so stellt sich bei der Vielzahl von Hilfskräften
heraus, ist überhaupt nicht so einfach. Was ist mit Markus
passiert? Und wo ist eigentlich der zwölfjährige Thomas?
Knifflig wird die Situation, als die Feuerwehr den toten Thomas
aus dem Landschulheim bergen kann - und die Notärztin
feststellen muss: Zu spät. Deckt ihn zu. Kinder,
Betreuer und Angestellte des Landschulheims bemerken, wie der
Leichenwagen der Firma Denk vorfährt. Und kurze Zeit später
informiert KIT: Thomas ist leider verstorben. Nächste
Herausforderung: Wir wollen Thomas noch einmal sehen.
Auch darauf müssen die KIT-Kräfte vorbereitet sein:
Wenn das mit Anstand geht, kann ich es euch erlauben.
Und es geht mit Anstand: In Zweiergruppen, begleitet von KIT-Mitarbeitern,
nehmen die Kinder Abschied von ihrem Freund - das Ende der Übung,
an die sich eine Manöverkritik anschloss. Denn immerhin
gilt auch für das KIT: Aus Fehlern kann man lernen.
Weil jedoch auch die beste Theorie die ehrenamtlichen Kräfte
nicht ganz auf das vorbereiten kann, was einen an dramatischen
Szenen bei einem Großschadensfall erwartet, gab es auch
das Seminar G. Dabei handelt es sich um eine Echtzeitübung
mit Feuerwehr, Rettungsdiensten, jeder Menge Statisten und sogar
einem echten Leichenwagen der Firma Denk. Denn, so das Szenario,
das am Samstag auf dem Gelände des ehemaligen Standortübungsplatzes
bei Haindlfing nachgestellt wurde: Brand im Landschulheim, ein
Koch mit schweren Verbrennungen, ein Kind, das sich bei seinem
Rettungsversuch schwer verletzte, sowie der zwölf Jahre
alte Thomas, für den jede Hilfe zu spät
kam und der im Sarg abtransportiert wurde.
Die Sirenen heulen auf - los gehts für die Einsatzkräfte.
Das Ziel, wie es der Vorsitzende des KIT Erding-Freising, Klaus
Hippe, verkündet: Die Leute werden gestresst.
Schon nach ein paar Minuten ist klar: Ziel erreicht. Hustend,
keuchend und schreiend laufen Leute aus dem Gebäude, Notärzte
reanimieren, Feuerwehrler mit schwerem Atemschutz sind überall
zu sehen. Und vor allem: Die, die sich retten konnten, und die
Kinder, die gerade von einem Ausflug zurückkommen, sind
völlig panisch. Da sind die KIT-Kräfte gefragt: Immer
wieder müssen sie die Leute davon abhalten, in das brennende
Gebäude zurückzulaufen, um nach Freunden zu suchen.
Es bricht Streit aus: Gegenseitig beschuldigen sich die Statisten,
den Brand verursacht, nicht geholfen zu haben. Während
die einen wütend schreien, sind die anderen völlig
lethargisch, starren vor sich hin und wimmern.
Die Kräfte sind gefordert. Sie müssen die Menschen
beruhigen, trösten, nehmen sie in den Arm. Vor allem: Man
muss die Leute im Gasthaus zum Goldenen Hirschen
(einem großen Zelt) festhalten, sie mit gesicherten Informationen
versorgen. Und das, so stellt sich bei der Vielzahl von Hilfskräften
heraus, ist überhaupt nicht so einfach. Was ist mit Markus
passiert? Und wo ist eigentlich der zwölfjährige Thomas?
Knifflig wird die Situation, als die Feuerwehr den toten Thomas
aus dem Landschulheim bergen kann - und die Notärztin
feststellen muss: Zu spät. Deckt ihn zu. Kinder,
Betreuer und Angestellte des Landschulheims bemerken, wie der
Leichenwagen der Firma Denk vorfährt. Und kurze Zeit später
informiert KIT: Thomas ist leider verstorben. Nächste
Herausforderung: Wir wollen Thomas noch einmal sehen.
Auch darauf müssen die KIT-Kräfte vorbereitet sein:
Wenn das mit Anstand geht, kann ich es euch erlauben.
Und es geht mit Anstand: In Zweiergruppen, begleitet von KIT-Mitarbeitern,
nehmen die Kinder Abschied von ihrem Freund - das Ende der Übung,
an die sich eine Manöverkritik anschloss. Denn immerhin
gilt auch für das KIT: Aus Fehlern kann man lernen.
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Opel rast auf B388 in Familienauto
- 5 Verletzte (15.
Januar 2011, Münchner Merkur)
Moosinning - Fünf Verletzte, darunter zwei Kinder und ein
68-Jähriger in Lebengefahr - das ist die Bilanz eines schweren
Unfalls am Samstag auf der B 388 zwischen Altenerding und Moosinning.
Einem Trümmerfeld glich die B 388 am Samstagvormittag nach
dem schweren Unfall auf Höhe des Ortsteils Eching.
Um punkt 10 Uhr hieß es Großalarm für die Feuerwehren
Moosinning und Altenerding, die Kreisbrandinspektion Erding, den
BRK-Rettungsdienst mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst, den Malteser
Hilfsdienst vom Flughafen und das Kriseninterventionsteam (KIT)
der Malteser Erding-Freising.
Foto: Moritz
Der 68 Jahre alte Fahrer eines Opels wollte ersten Erkenntnissen
der Erdinger Polizei zufolge vom Ortsteil Eching (Gemeinde Moosinning)
kommend nach links auf die B 388 in Richtung Erding abbiegen.
Dabei übersah er einen BMW, in dem eine fünfköpfige
Familie aus Erding in Richtung München unterwegs war. Beide
Fahrzeuge prallten mit hoher Wucht frontal aufeinander. Die Wrackteile
lagen weit verstreut. Dabei wurde der Verursacher im Wrack eingeklemmt.
Er wurde von der Feuerwehr unter Einsatz schweren Bergegerätes
befreit. Im Rettungswagen stellte sich heraus, dass bei dem Mann
nicht zuletzt aufgrund einer internistischen Vorerkrankung Lebensgefahr
bestand. Daraufhin wurde der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph
32 vom Klinikum Ingolstadt angefordert.
Im BMW mussten vier Verletzte versorgt werden: die 33 Jahre alten
Eltern und ihre sechs sowie neun Jahre alten Kinder. Ein gerade
einmal sechs Monate altes Kleinkind hatte Glück: Es kam dank
Babyschale unverletzt davon. Ein Polizeibeamter lobte die Familie:
Die waren alle vorschriftsmäßig gesichert, auch
deswegen ist es hier eher glimpflich ausgegangen.
Die Verletzten wurden ins Krankenhaus Erding sowie ins Klinikum
München-Schwabing eingeliefert. Insgesamt waren drei Rettungswagen
und drei Notärzte vor Ort. Die Feuerwehren waren mit gut
30 Einsatzkräften auf der B 388. Das KIT kümmerte
sich um die Angehörigen des 68-Jährigen. Der Crash
ereignete sich unweit des Hauses der Familie.
Aufgrund der Schwere des Unfalls und der lebensbedrohlichen Verletzungen
des Verursachers ordnete die Staatsanwaltschaft Landshut ein unfallanalytisches
Gutachten an. Die B 388 war deswegen bis in den frühen Nachmittag
hinein total gesperrt. Die Polizei beziffert den Schaden am Opel
mit mindestens 20 000 Euro, den am BMW mit rund 15 000 Euro.
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Traurige Gewissheit:
Christian R. ist tot (11/2010)
Fraunberg - Der vermisste 17-Jährige aus Fraunberg wurde
am Mittwochmittag tot aus der Strogen geborgen. Er war seit Samstagacht
vermisst worden.
Mehr als drei Tage lang bangte Fraunberg um den vermissten Christian
R. Seit gestern Mittag herrscht schreckliche Gewissheit: Der 17-Jährige
wurde um 12.45 Uhr tot aus der Strogen geborgen. Am Fundort, nur
wenige Meter vom Weiler Singlding und dem Fraunberger Ortsschild
entfernt, hatten Taucher der Bereitschaftspolizei eine Stunde
zuvor eine Jacke gefunden. Nicht weit davon entdeckten sie schließlich
den Leichnam in 1,60 Metern Tiefe am Grund des Baches.
Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus. Es gibt
keinerlei Hinweise auf Fremd- oder Gewalteinwirkung, berichtete
gestern Ulrich Pöpsel, Sprecher des Polizeipräsidiums
Oberbayern Nord, vor Ort. Deswegen sei auch nicht klar, ob überhaupt
eine Obduktion durchgeführt wird.
15 Taucher der Bereitschaftspolizei München und Dachau hatten
am Mittwoch in dem Bereich des Bachlaufs zwischen Angelsbruck
und Fraunberg weitergesucht. Tags zuvor hatten Leichenspürhunde
rund 50 Meter entfernt vom letztlichen Fundort angeschlagen. Die
Tiere hatten in Booten der Wasserwacht sitzend nach Gerüchen
aus der Strogen gewittert (wir berichteten).
Nach Angaben Pöpsels haben Verwandte den Toten identifiziert.
Nun werden die Angehörigen von einem Kriseninterventionsteam
betreut. Schon direkt nach dem Auffinden des Leichnams dürfte
es kaum Zweifel gegeben haben, um wen es sich handelt. Denn Christian
R. hatte sich am Sonntagmorgen gegen 2 Uhr zu Fuß auf den
Heimweg von einer Party gemacht. Der Fundort lässt sich nach
Angaben Pöpsels sehr gut mit der Marschroute erklären.
Wie berichtet war der 17-Jährige Samstagnacht mit zwei Freunden
losgegangen. Doch er kehrte alleine um, seitdem hatte ihn niemand
mehr gesehen. Am Sonntagmittag startete eine große Vermisstensuche
entlang der Strogen zwischen dem Fraunberger Schloss und Angelsbruck.
In diesem Bereich war Christians Handy zuletzt geortet worden.
Ein Hubschrauber mit Wärmesuchkamera und rund 100 Kräfte,
unter anderem Taucher und Wasserwachtler in Booten, waren am Sonntag
erfolglos geblieben - ebenso am Montag und Dienstag. In dem trüben
Wasser der Strogen und nahen Tümpeln war die Suche sehr schwierig
gewesen. (Timo Aichele)
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Nichts für schwache Nerven
(Merkur 20.06.2010)
Freising - Drei hochkarätige Vorträge, sechs interessante
Seminare, rund 200 Teilnehmer: Das Symposium des Arbeitskreises
Krisenintervention Erding Freising (KIT) am Samstag stand ganz
im Zeichen der Information und des Gedankenaustauschs - und
das nicht nur für Notfallhelfer, sondern auch für
Mitglieder anderer psychosozialer Einrichtungen. Ein Tag, der
nichts für schwache Nerven war.
Ein hochinteressantes Symposium stellte der
Arbeitskreis Krisenintervention auf die Beine hier mit
Alexander Bauer (2. Vorsitzender),Dr. Birgit Hecher (ärztliche
Leiterin), Fachanwalt Dr. Robert Jofer und Vorsitzender Klaus
Hippe (v.l.). Foto: Lehmann
Gleich zu Beginn musste man gut gefrühstückt haben,
denn Professor Matthias Graw, Leiter des Instituts für Rechtsmedizin
an der LMU in München, präsentierte Bilder, die er nach
eigener Aussage einem Laienpublikum nicht zeigen würde. Und
so war denn manch ein Puh! oder tiefes Durchatmen
im Hörsaal zu vernehmen, als Graw mit Fotos die Arbeit der
Rechtsmedizin in den verschiedenen Bereichen vorstellte: 19 obduzierende
Ärzte müssen in München pro Jahr 2500 Leichen untersuchen
- im Stundentakt, so Graw.
Was KIT-Mitarbeiter immer wieder vor besondere Herausforderungen
stellt, ist der Umgang mit trauernden Kindern. Was man den Kleinen
sagen darf, was man ihnen als schreckliche Wahrheit zumuten darf,
wie Kinder trauern und wie man sie in ihrem Schmerz begleiten
kann - das erläuterte der Theologe und Supervisor für
klinische Seelsorge, Waldemar Pisarski, im zweiten Referat des
Symposiums.
Diverse Seminare am Nachmittag widmeten sich speziellen Themen:
Silvia Enzner erzählte von ihren eigenen Erfahrungen und
dem Erleben nach dem plötzlichen Tod ihrer Tochter vor elf
Jahren, gab den Teilnehmern Tipps, was ihr damals geholfen habe
und was man in den ersten Stunden nach so einem Schock tun könne.
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Mysteröser Unfall im
S-Bahnhof Erding:
62-Jähriger von Zug überrollt (Merkur vom
24.06.2010)
Erding - Im S-Bahnhof Erding hat sich in der Nacht auf Donnerstag
ein mysteriöser Unfall ereignet, bei dem ein 62 Jahre alter
Mann tödliche Verletzungen erlitt. Die Polizei geht von einem
Unglück aus.
Zahlreiche Retter rückten in der Nacht auf Donnerstag an
den S-Bahnhof Erding aus. Dort wurde ein 62-jähriger Erdinger
von einer S-Bahn überrollt. Derzeit ist bon einem Unfall
auszugehen.

Foto: Moritz
Ersten Ermittlungen zufolge wurde der 62-Jährige von einer
S-Bahn überrollt, die um kurz vor Mitternacht von Erding
in Richtung München losfuhr. Der Lokführer bemerkte
nichts. Den Unfall bekam erst der Lokführer des nächsten
Zuges mit, der gegen 0.30 Uhr in die Endhaltestelle einfuhr. Er
erfasste den Leichnam noch mit den ersten Rädern.
Unmittelbar danach lief ein Großeinsatz für den BRK-Rettungsdienst,
die Feuerwehr Erding, die Kreisbrandinspektion, den Bahnschutz,
das Malteser-Kriseninterventionsteam, die Bundespolizei
und die Erdinger Polizei an. Noch in der Nacht nahm der Kriminaldauerdienst
der Kripo Erding seine Arbeit auf. Mutmaßlich war der Mann
ins Gleisbett gestürzt und dann überrollt worden. Er
dürfte auf der Stelle tot gewesen sein. Der Zug wurde am
Münchner Ostbahnhof ausfindig gemacht und untersucht. Die
Feuerwehr barg den Leichnam. Die Bahnstrecke war bis Betriebsschluss
gesperrt, die nächtlichen Züge endeten und starteten
in Altenerding. Der Einsatz war erst nach über drei Stunden
zu Ende.
Hans Moritz
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Juni 2010: Gemeinde Oberallershausen
spendet an KIT
Eine großzügige Spende von 1000 EUR überreichte
Pfarrer Hein Winkler aus Oberallershausen an den Vorstand des
Kriseninterventionsteams Erding Freising e.V. (KIT), vertreten
durch die ärztliche Leiterin Birgit Hecher.
Pfarrer Winkler kennt die Arbeit des KIT und der Notfallseelsorge
aus eigener Erfahrung als langjähriger Feuerwehrseelsorger
und Seelsorger bei den Johannitern in Allershausen und weiss nach
eigenen Aussagen daher besonders zu schätzen, was das KIT
mit seinen Betreuungen für die Menschen leistet.
Überhaupt erst ermöglicht hat die Spende jedoch das
langjährige aktive KIT-Mitglied Rolf Lübkert, der als
Prädikant seit Jahren als Gastprediger in Oberallershausen
tätig ist und dort auch Gottesdienste hält. In seinem
Vortrag im Rahmen der Erwachsenenbildung Anfang des Jahres in
der Gemeinde beeindruckte er das Publikum mit seinen Schilderungen
und Berichten über die Arbeit der Notfallseelsorge und Krisenintervention
und legte den Grundstein für diese Spende. Ebenfalls war
Lübkert vor kurzem bei zwei Einsätzen im Kreis Allershausen
als aktiver KIT-Helfer im Einsatz.
Die Arbeit des KIT ist ehrenamtlich und für alle Betroffenen
kostenlos. Da das KIT rein auf Spenden angewiesen ist, freuen
sich die Mitglieder umso mehr über so eine großzügige
Spende, die unter anderem für die Anschaffung eines eigenen
und neuen Alarmsystems für die Mitglieder verwendet werden
soll.

Foto v.l.: Prädikant und KIT-Helfer Rolf Lübkert, Pfarrer
Hein Winkler, Birgit Hecher (ärztliche Leiterin KIT)
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Vater tötet Sohn und
verletzt Mutter schwer - KIT betreut überlebendes Kind
(Münchner Merkur vom 03.04.2010)
Freising - Kurz nach Mitternacht ging bei der Polizei ein dramatischer
Notruf ein. Die junge Frau am Telefon konnte mit letzter Kraft
von einer Schießerei in ihrer Wohnung erzählen.
Ein Vater hat in Freising seinen 5 jährigen Sohn und sich
selbst getötet.
Ein Familiendrama überschattet das Osterfest in der Domstadt:
In einer Wohnung an der Egilbertstraße schoss ein 40-Jähriger
aus dem Landkreis wild um sich, tötete dabei seinen fünfeinhalbjährigen
Buben, verletzte seine 32-jährige Frau lebensgefährlich
und richtete sich dann selbst.
In der Nacht zum Samstag schrillte das Telefon in der Einsatzzentrale
der Polizei: Die schwerst verwundete 32-Jährige hatte es
mit letzter Kraft geschafft, die Einsatzkräfte davon zu informieren,
dass ihr 40-jähriger, getrennt von ihr lebender Ehemann in
ihrer Wohnung in Vötting wild mit einer Pistole um sich schieße.
Die Frau war bereits mehrmals von ihm in den Oberkörper getroffen
worden. Außerdem in der Wohnung: die beiden gemeinsamen
Buben fünfeinhalb und zweieinhalb Jahre alt.
Als die Polizei schließlich die Wohnung öffnete, bot
sich den Beamten ein schreckliches Bild: Die 32-Jährige lag
blutüberströmt auf dem Boden und hatte noch den Telefonhörer
in der Hand. Der größere Bub war tot, ebenso der Vater.
Der Zweieinhalbjährige überstand das Drama unverletzt
und wurde anschließend vom Kriseninterventionsteam Erding/Freising
betreut.
von Wolfgang Schnetz und Yvonne Henninger
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Jeden dritten Tag ein neues
Trauma (Münchner Merkur vom 26.01.2010)
Freising - Steigende Einsatzzahlen verzeichnete
das Kriseninterventionsteam (KIT) Erding/Freising im Jahr 2009.
Mit 124 Einsätzen waren die Helfer im Durchschnitt jeden
dritten Tag im Einsatz.
Die Arbeit des Kriseninterventionsteams wird jetzt deutlich höher
geschätzt als noch vor einem Jahr. Foto: fkn
Sie betreuen Angehörige nach dem Tod eines geliebten Menschen
und stehen nach einem schweren Verkehrsunfall oder dem Tod eines
Kindes bei. Aber sie kommen auch nach Unfällen im öffentlichen
Bereich, etwa am Flughafen oder bei Familienfeierlichkeiten, zum
Einsatz dies sind die Aufgaben des Kriseninterventionsteams.
Unsere Arbeit und die Nachbetreuung der Angehörigen
in solchen Situationen ist enorm wichtig, damit die Menschen das
Geschehene später besser verarbeiten können, betont
KIT-Vorsitzender Klaus Hippe. Es ist wissenschaftlich erwiesen,
dass ohne den Einsatz unserer Helfer ein hoher Prozentsatz der
betroffenen Personen später Gefahr läuft, ernsthafte
psychische Probleme zu entwickeln oder sogar dauerhaft psychisch
zu erkranken.
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Januar 2010: S-Bahn erfasst Spaziergänger: Rentner lebensgefährlich
verletzt
(Münchner Merkur vom 21.01.2010)
Altenerding - Lebensgefährlich verletzt worden ist ein älterer
Mann, der zwischen Aufhausen und Altenerding von einer S-Bahn
erfasst wurde. Der Bahnverkehr war über eine Stunde unterbrochen.

Am Donnerstagnachmittag wurde auf der S-Bahn-Strecke zwischen
München und Erding ein circa 80-Jähriger lebensgefährlich
verletzt. Bislang ist unklar, ob es sich um einen Unfall oder
einen Selbstmordversuch handelt. Ersten Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes
der Kripo Erding zufolge handelt es sich um einen zirka 80 Jahre
alten Mann aus Erding. Er ging am Donnerstagnachmittag auf dem
Weg neben dem S-Bahn-Gleis. Gegen 15.45 Uhr wurde er auf Höhe
der Firma Riemerschmid aus noch nicht geklärter Ursache von
einer Richtung Erding fahrenden S-Bahn erfasst. Angeblich soll
er einen Schritt aufs Gleis gemacht haben. Wir wissen derzeit
noch nicht, ob es sich um einen Unfall handelt, oder ob sich der
Mann das Leben nehmen wollte, so Hans-Peter Kammerer, Sprecher
des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord in Ingolstadt.
Der Spaziergänger wurde auf den Weg zurückgeschleudert.
Der Zug kam erst nach einigen hundert Metern zum Stehen. Beim
Eintreffen des Roten Kreuzes und der Feuerwehr Altenerding war
der Mann noch bei Bewusstsein. Er wurde nach der Erstversorgung
im BRK-Rettungswagen mit dem Rettungshubschrauber Christoph I
ins Klinikum München-Schwabing geflogen. Laut Kammerer besteht
Lebensgefahr, das Opfer selbst konnte bislang keinerlei Angaben
machen. Der Zugführer wurde wegen eines schweren Schocks
behandelt.
Die Feuerwehr kümmerte sich bis zum Eintreffen
des Malteser-Kriseninterventionsteams um ihn und die rund
80 Reisenden. Zunächst haben wir den Zug gesichert
und vom Stromnetz getrennt, damit keine Gefahr mehr besteht,
berichtet Zweiter Kommandant und Einsatzleiter Markus Irl. Er
hatte 21 Kräfte und vier Fahrzeuge im Einsatz. In Absprache
mit dem Notfallmanager der Bahn habe man sich entschlossen, die
Passagiere in den Triebwagen zu lassen. Die Insassen wurden per
Lautsprecherdurchsage informiert. Ein Ersatz-Zugführer fuhr
die S-Bahn schließlich in den Bahnhof Altenerding.
Der Bahnverkehr war bis kurz nach 17 Uhr unterbrochen. Eine Sprecherin
der Bahn teilte mit, dass mitten in der abendlichen Stoßzeit
zwischen Markt Schwaben und Erding ein Schienenersatzverkehr mit
sieben Bussen aufgebaut wurde. Die erste Bahn fuhr wieder um 17.07
Uhr.
(Hans Moritz)
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Juli 2009: KIT betreut S-Bahn-Fahrer
Altenerding - Seinen Leichtsinn mit schwersten Verletzungen gebüßt
hat ein 18-Jähriger am späten Samstagabend. Der junge
Mann lief am Bahnhof Altenerding in eine einfahrende S-Bahn.
Ein Großaufgebot an Helfern von Rettungsdienst, Feuerwehr
und Polizei kümmerte sich um den schwerst verletzten jungen
Mann am Altenerdinger Bahnhof. Die Bahnstrecke war mehrere Stunden
komplett gesperrt.
Dabei verlor er ein Bein und zog sich gefährliche Schädelverletzungen
zu.
Die Schranken am Übergang Bahnhofstraße in Altenerding
waren bereits geschlossen, als der 18-Jährige aus dem nördlichen
Landkreis Erding gegen 23.45 Uhr einfach über die Gleise
lief. Selbst mehrere wartende Fußgänger konnten ihn
nicht mehr zurückhalten.
Das Gleis in Richtung München hatte er bereits passiert.
Auf der Gegenstrecke übersah er den Zug. Möglicherweise
hatte das Opfer den Triebwagen nicht gehört, an der Unfallstelle
wurde ein MP3-Player gefunden. Es ist auch noch nicht geklärt,
ob Alkohol im Spiel war. Laut Bundespolizei konnte das Opfer noch
nicht vernommen werden.

Foto: Kressierer
Der 37 Jahre alte Zugführer reagierte geistesgegenwärtig,
leitete noch eine Notbremsung ein und gab ein Warnsignal ab. Dennoch
wurde der Jugendliche frontal vom Zug erfasst und 30 Meter in
den Bahnhof mitgeschleift.
Nur wenige Minuten später traf ein Großaufgebot an
Rettern ein. Ärzte und Sanitäter des Roten Kreuzes und
der Freiwilligen Feuerwehr Altenerding kümmerten sich um
das Opfer. Dennoch verlor der junge Mann ein Bein. Zudem trug
er schwere Schädelverletzungen und Blessuren am ganzen Körper
davon. Ein Rettungshubschrauber flog ihn ins Klinikum München-Schwabing.
Die Ermittlungen vor Ort übernahmen die Polizeiinspektion
Erding und die Bundespolizei München. Auch ein Notfallmanager
der Bahn war kurz nach der Kollision vor Ort.
Wegen der zahlreichen Augenzeugen und des unter Schock stehenden
Zugführers wurde das Kriseninterventionsteam
des Malteser Hilfsdienstes angefordert. Die zu betreuenden
Personen wurden in die benachbarte Wache der Altenerdinger Feuerwehr
gebracht und psychologisch betreut. Dort musste gegen 1 Uhr auch
die Freundin des jungen Mannes von den First Respondern umsorgt
werden. Sie hatte vom Unglück gehört und war an den
Bahnhof geeilt.
Die Feuerwehr sperrte die Unfallstelle bis 1.30 Uhr einschließlich
Übergang ab. Der Verkehr wurde über die Zugspitzstraße
umgeleitet. Erst nachdem alle Spuren gesichert und die Gleise
gereinigt waren, konnte die Strecke wieder freigegeben werden.
Hans Moritz
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KIT betreut
Angehörige - 4-Jähriger stürzt in Gartenteich
Merkur online 12.06.2009
Lengdorf - Bei einem tragischen Unglück hat sich ein vierjähriger
Bub lebensgefährlich verletzt.
Die Rettungskräfte kämpften um das Überleben des
Buben.
Laut Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord stürzte
das Kind am Freitagabend in Furtarn bei Lengdorf in einen Gartenteich.
Die Rettungskräfte kämpften lange Zeit um sein Überleben.
Auch ein Hubschrauber stand bereit.
Der Bub wurde in die Kinderintensivstation der Schwabinger Klinik
in München gebracht, wo er laut Polizei reanimiert werden
konnte. Dennoch war bei Redaktionsschluss noch nicht klar, ob
das Kind überleben würde.
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Familienauto abgedrängt
- fünf Verletzte
KIT betreut bei Kollision auf Flughafentangente
(Merkur online - 12.06.2009)
Erding - Bei drei Unfällen im Kreis Erding sind seit Donnerstagnachmittag
sieben Menschen teils schwer verletzt worden. Besonders tragisch
verlief eine Kollision auf der Flughafentangente Ost.
Anton Altmann von der Erdinger Polizei berichtet, dass kurz vor
21 Uhr ein 23-Jähriger aus dem Landkreis Passau von Erding
kommend sehr zügig auf die FTO auffahren wollte. Die Polizei
mutmaßt, dass der junge Fahrer noch an einem Mazda vorbeiziehen
wollte. Dieses Manöver misslang gründlich: Der Audi-Fahrer
übersah hinter sich einen mit fünf Insassen besetzten
Porsche Cayenne aus dem Landkreis Landshut. Der schwere Wagen
prallte in die Seite des Audi und geriet ins Schleudern. Er raste
über die Gegenfahrbahn, überschlug sich in einem Maisfeld
und blieb auf dem Dach liegen.
Die Fahrerin zog sich schwere Verletzungen zu. Sie wurde mit einem
Rettungshubschrauber ins Klinikum Schwabing geflogen. Mit einem
Schleudertrauma und einer gebrochenen Schulter wurden zwei Mitfahrerinnen
in die Kliniken Erding und Freising eingeliefert. Die beiden gut
gesicherten Kleinkinder im Alter von eineinhalb und vier Jahren
erlitten leichte Blessuren.
Die Insassen des Audi sowie des ebenfalls gerammten Mazdas blieben
unverletzt. Im Einsatz waren drei Rettungswagen aus Erding und
Markt Schwaben, zwei Notärzte und die Feuerwehr Schwaig mit
21 Einsatzkräften. Sie sicherten die Unfallstelle ab, beseitigten
ausgelaufenes Öl aus dem Acker und leiteten den Verkehr um.
Die FTO war zwei Stunden gesperrt. Den Gesamtschaden beziffert
die Polizei mit über 70 000 Euro. Das
Malteser-Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die Angehörigen
der Familie aus dem Porsche.
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Erding - Immer
öfter gefragt sind die Ehrenamtlichen des Kriseninterventionsteams
Erding/Freising. (Januar 2009)
Klaus Hippe leitet das KIT Erding/Freising. Foto: ham
Nach schweren Unfällen, Familientragödien oder dem plötzlichen
Tod eines nahen Angehörigen sind nicht nur Ärzte, Rettungssanitäter
oder die Feuerwehr mit schwerem Bergegerät gefragt. In den
meisten Fällen leiden die Seelen der Nahestehenden, Zeugen,
Unfallgegner oder sogar die der Ersthelfer. Dann schlägt
die Stunde des Kriseninterventionsteams (KIT) Erding Freising.
Gemeinsam mit Notfallseelsorgern treten die Ehrenamtlichen den
Kampf gegen die Traumatisierung an.
104 Mal rückten die Helfer um KIT-Vorsitzenden Klaus Hippe
aus. "Damit waren wird im Schnitt jeden vierten Tag im Einsatz",
zieht Pressesprecherin Birgit Hecher Bilanz über das Jahr
2008.
Hippe lobt die immer stärker werdende Präsenz bei der
Betreuung von Menschen nach einem traumatisierenden Ereignis.
Gerade in den ersten Stunden sei der Beistand extrem wichtig.
In diesem Zusammenhang appelliert er an alle Einsatzkräfte,
am Unglücksort teilweise noch sensibler vorzugehen.
Dass das KIT immer öfter alarmiert wird, davon zeugt ein
zweites Einsatzfahrzeug, das im Januar in Dienst gestellt wurde.
Auch konnte Hippe weitere Helfer begrüßen. Sie beendeten
im Dezember ihre Ausbildung. Nach Angaben Hechers haben die neuen
KITler bereits erste Einsatzerfahrungen gesammelt. Nicht nur ihnen
gilt Hippes Dank, sondern auch allen Spendern, denn das KIT arbeitet
ausschließlich ehrenamtlich. (ham)
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Teilnehmer
absolvieren KIT Ausbildung erfolgreich (Oktober 2008)
Das Kriseninterventionsteam Erding Freising e.V. (KIT) und die
Notfallseelsorge bekommen "Nachwuchs". Stolz zeigt sich
Ausbildungsleiter Michael Thoma über die Leistungen der Absolventen
des ersten Grundlagenkurses "Notfallseelsorge und psychosoziale
Notfallversorgung". In einer 40 stündigen Ausbildung
wurden die Teilnehmer in die Arbeit der Krisenintervention und
Notfallseelsorge eingeführt. Mit auf dem Programm standen
Unterrichtseinheiten in Psychotraumatologie, Betreuung bei Tod
im häuslichen Bereich, Überbringen von Todesnachrichten
mit der Polizei sowie das Vorgehen bei Einsätzen in Großschadenslagen
und Psychohygiene.
Die künftigen "Kriseninterventionsberater" und
Notfallseelsorger unterstützen das Kriseninterventionsteam
KIT und die Notfallseelsorge in den Landkreisen Freising und Erding.
Das KIT kümmert sich um Menschen, die nach einem Notfallereignis
nicht körperlich, sondern seelisch verletzt wurden und steht
ihnen in den ersten Stunden nach diesem Ereignis zur Seite. Der
Verein arbeitet ausschließlich ehrenamtlich und ist auf
Spenden angewiesen. Weitere Infos erhalten sie im Internet unter:
www.arbeitskreis-krisenintervention.de

Foto: Üben für den Ernstfall: Die Teilnehmer des Grundkurses
Krisenintervention und Notfallseelsorge: v.l. sitzend: Ausbilder
Michael Thoma, Teilnehmer Christina Draheim, Wolfram Krüger,
Mario Marchese, Rebecca Christlhuber, Iris Menzinger-Sachsenhauser,
Karsten Schaller, Rolf Lübkert, Helmut Krüger, Hermann
Kraus. Im Vordergrund v.l.: Daniela Morbach, Angela Schmidt. Nicht
auf dem Bild: Joachim Salzmann
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Münchner Merkur: 25.08.2008
Radlerin (40) stirbt
nach Kollision mit Auto - KIT betreut Familie
Buch am Buchrain Im südlichen Landkreis Erding hat
sich am späten Montagnachmittag ein tödlicher Unfall
ereignet. Ein 40-Jährige erlag noch an der Unfallstelle
ihren schweren Verletzungen.

Die Rettungskräfte konnten nichts mehr ausrichten. Die
40-Jährige starb am Unfallort. foto: kressierer
Die Reanimationsversuche von Rettungsdienst und Notarzt waren
vergeblich: Die verunglückte 40-jährige Frau starb
noch an der Unfallstelle. Sie war gestern am späten Nachmittag
mit ihrem Fahrrad auf der Straße zwischen Harthofen und
Buch unterwegs gewesen, als sie auf gerader Strecke, so die
Auskunft der Polizei, von einem Auto erfasst wurde, an dessen
Steuer ein 78-Jähriger saß. Die Radlerin wurde ins
angrenzende Maisfeld geschleudert. Ein Gutachter muss nun die
Schuldfrage klären. Sowohl der Autofahrer als auch die
tödlich Verunglückte stammen aus der näheren
Umgebung. An der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren
Buch am Buchrain und Pastetten im Einsatz. Der angeforderte
Rettungshubschrauber drehte auf halbem Weg wieder um. (ham)
Münchner Merkur: 12.08.2008 18:16 Uhr
Stuntman bei Bungee-Sprung
lebensgefährlich verletzt
Aschheim - Ein Stuntman (44) ist am Nachmittag bei Dreharbeiten
im Aschheimer Autokino lebensgefährlich verletzt worden.
Er knallte bei einem Bungee-Sprung aus etwa 63 Metern Höhe
mit dem Kopf in den Boden.
Ein Team einer Ismaninger Produktionsfirma drehte im Autokino
für die Sat1-Krimiserie "K11 - Kommissare im Einsatz".
Der makabere Arbeitstitel der Folge: "Sprung in den Tod".
Der Stuntman und ein Kollege sollten zwei Freunde spielen, von
denen einer beim Bungee-Sprung verunglückt. Aus der Filmszene
wurde grausame Realität.
Der 44-Jährige sprang von einem Korb ab, der in etwa 63 Metern
Höhe am großen gelben Arm eines Autokrans hing. Doch
sein Seil fing ihn nicht ab. "Ich habe gesehen, wie er mit
dem Kopf und den Armen unten aufgeschlagen ist", erzählt
Rita Groß, Geschäftsführerin des Autokinos. Sie
hat den Sturz von ihrem Büro aus beobachtet. "Ich bin
nicht nach draußen gelaufen, ich konnte das nicht ansehen",
sagt sie. Der Stuntman erlitt schwerste Kopfverletzungen und brach
sich die Arme. "Wir haben den Mann sofort in ein künstliches
Koma versetzt", berichtet ein Feuerwehrmann aus Aschheim,
der als Ersthelfer am Unfallort war. Ein Rettungshubschrauber
brachte den 44-Jährigen in eine Klinik, er schwebt in Lebensgefahr.
Zehn Meter um die Absturzstelle waren Blutspritzer auf dem Teer
zu sehen.
Die Mitglieder der Crew waren geschockt. Über die schrecklichen
Bilder wollten und konnten Komparsen, Techniker und Schauspieler
nicht sprechen. Einige von ihnen wurden
vom Kriseninterventionsteam betreut. Die Kriminalpolizei
ermittelt nun, wer Schuld hat an dem Unfall und ob Sicherheitsvorkehrungen
verletzt wurden.
von Andreas Raith
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Münchner Merkur/31.7.2008
Tödliche Fahrstunde
Berglern Ein Verkehrsunfall hat gestern ein Todesopfer
gefordert. Besonders tragisch: Bei der Toten handelt es sich um
eine 22-jährige Fahrschülerin auf einer Übungsfahrt
mit einem Motorrad.
Die Polizeidirektion Erding teilt mit, dass die junge Frau aus
dem Kreis Freising gestern gegen 14.20 Uhr auf der Staatsstraße
2331 zwischen Langengeisling und Berglern unterwegs war. Auf Höhe
Glaslern geriet sie aus noch unbekannter Ursache in einer leichten
Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Genau in diesem Moment kam
ihr dort der Lkw eines Erdinger Baustoffhändlers entgegen,
dessen Lenker nicht mehr ausweichen konnte. Die junge Frau erlag
im Rettungswagen ihren Verletzungen. Der dem Motorrad mit einem
Auto folgende Fahrlehrer erlitt einen schweren Schock und musste
vom Kriseninterventionsteam (KIT) des
Malteser Hilfsdienstes aus
Erding betreut werden. Auch einer Zeugin stand das KIT nach Auskunft
von Einsatzleiter Klaus Hippe bei, das die Polizei bei der Überbringung
der Todesnachricht begleitete. An der Unfallstelle
kam es zu einer zweiten Kollision. Die Fahrerin eines nachfolgenden
Autos konnte dem Motorradwrack nicht ausweichen. Während
der Bergung war die Straße mehrere Stunden gesperrt. Die
Staatsanwaltschaft bestellte einen Gutachter, um den Hergang zu
rekonstruieren. (ham)

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Juni 2008
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19.06.2008/Münchner
Merkur
Mutter brutal getötet - Ehemann tatverdächtig
Langenbach Eine dreifache Mutter ist am Donnerstagmorgen im oberbayerischen
Langenbach nahe Freising einem Beziehungsdrama zum Opfer gefallen. Die
45-Jährige wurde nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei höchstwahrscheinlich
von ihrem getrennt lebenden Ehemann umgebracht.
Dem Tod der Frau ging ein Streit voraus. Der 47 Jahre alte Ehemann
des Opfers wurde wenig später festgenommen.
Ein Zeuge der Auseinandersetzung verständigte kurz vor 5.00 Uhr
die Polizei. Er hatte Hilfeschreie der Frau vor deren Gärtnerei
gehört. Als eine Streifenbesatzung eintraf, war die 45-Jährige
bereits nicht mehr ansprechbar. Beamte versuchten die Frau zwar noch
zu reanimieren, konnten der 45-Jährigen aber nicht mehr helfen.
Der mutmaßliche Täter brachte sein Opfer nach den vorläufigen
Ermittlungen mit roher körperlicher Gewalt um. Eine Tatwaffe war
offensichtlich nicht im Spiel. Die genauen Todesumstände soll eine
von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion der Leiche klären.
Der 47-Jährige war zunächst verschwunden, wurde aber wenig
später festgenommen. Die Kripo in Erding begann mit der Vernehmung
des dringend Tatverdächtigen. Das Ehepaar hatte sich nach Angaben
des Polizeipräsidiums Oberbayern in München erst vor wenigen
Wochen getrennt. Die Mutter von drei Kindern im Alter zwischen 11 und
19 Jahren betrieb in dem Ort eine Gärtnerei. Die Angehörigen
werden von einem Kriseninterventionsteam und
einem Geistlichen betreut.
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Unter dem Motto: "JEDER CENT ZÄHLT
! " übergab Bäckerinnungsmeister Anton Weys (rechts)
Anfang April fünf der prall gefüllten Spendenboxen,
die Bäcker aus dem Landkreis in Ihren Filialen aufgestellt
hatten.
Das tolle Ergebnis: 56,52 EUR
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5.2.2008
Erdinger Anzeiger/Münchner Merkur:
31-jähriger Familienvater bei Verkehrsunfall getötet
Walpertskirchen Vermutlich aufgrund von überhöhter
Geschwindigkeit ist am Montagabend ein Walpertskirchener mit seinem
Passat gegen einen Baum geprallt. Jede Hilfe kam zu spät.

Nur rund 300 Meter von seinem Elternhaus entfernt ist gestern Abend
gegen 20 Uhr ein 31-jähriger Familienvater aus Walpertskirchen
bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Vermutlich aufgrund von
überhöhter Geschwindigkeit ist der Mann mit seinem Passat
auf der ED 20 zwischen Hammersdorf und Hallnberg ohne Fremdbeteiligung
von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Er
verstarb noch an der Unfallstelle. Im Einsatz waren die Freiwilligen
Feuerwehren Buch, Forstern und Walpertskirchen sowie
das Kriseninterventionsteam des Malteser Hilfsdienstes. (mlt)
Erdinger Anzeiger/Münchner Merkur
vom 28.01.2008
Halbe Familie ausgelöscht
Oberding Zwischen Schwaig und Oberding hat sich am Montagnachmittag
eine Tragödie abgespielt: Eine Mutter, ihr sechsjähriger Sohn
und die Tante kamen bei einem grauenhaften Unfall ums Leben.

Ein Bild des Grauens bot sich den Rettungskräften
gestern Nachmittag auf der Kreisstraße ED 5 zwischen Schwaig und
Oberding. In dem völlig zerstörten Kleinwagen fanden drei
Menschen den Tod. Foto: Kressierer
Den Rettern von BRK, Kriseninterventionsteam
der Malteser, Polizei und Feuerwehr bot sich kurz nach der
Alarmierung gegen 15 Uhr ein Bild des Grauens: Der Kleinwagen der Familie
aus Schwaig war aus voller Fahrt in einen Lkw aus dem Landkreis Freising
gerast. Die 44-jährige Fahrerin und ihre ein Jahr jüngere
Schwester, die derzeit mit ihrer Familie aus Brasilien zu Besuch ist,
waren auf der Stelle tot. Ein Notarzt versuchte noch, den sechsjährigen
Sohn zu reanimieren ohne Erfolg. Der Erstklässler starb unter
den Händen der Retter.
Die Bergung der Toten gestaltete sich nach den Worten von Dirk Lippold,
Kommandant der Feuerwehr Schwaig, als extrem schwierig: ,,Wir mussten
das Wrack mit Spreizer und Rettungsschere öffnen sowie das Dach
abtrennen, um ins Innere zu gelangen." Insgesamt knapp 40 Helfer
der Feuerwehren Schwaig, Oberding und Erding waren vor Ort.
Polizei-Einsatzleiter Anton Altmann konnte zum Hergang noch keine konkreten
Angaben machen: ,,Wir wissen bislang nur, dass der Kleinwagen plötzlich
auf die Gegenfahrbahn geraten ist." Der Lkw-Fahrer habe keine Chance
gehabt zu reagieren. Er erlitt mittelschwere Verletzungen. Die Kreisstraße
war bis nach 18 Uhr zur Erstellung eines Gutachtens komplett gesperrt.
(ham)
12.11.2007
Erdinger Anzeiger/Münchner Merkur: Helfer für Traumatisierte
Aufkirchen Beim ersten runden Jubiläum kann das Kriseninterventionsteam
Freising-Erding auf 1000 Einsätze zurückblicken. Die Notfälle
können auch für die Helfer schwere Stunden sein.

Ein kulinarisches Dankenschön bekamen die vielen Unterstützer
des Kriseninterventionsteams. foto: seidel
Mit einem gemütlichen Abend feierte das Kriseninterventionsteam
Erding-Freising (KIT) sein zehnjähriges Bestehen. 1000 Einsätze
hat der psychiatrische Hilfsdienst in dieser Zeit geleistet. Rechnerisch
war das jeden dritten Tag ein neuer Unfall, eine neue Katastrophe, zu
der einer der zwölf Mitarbeiter ausrückte ehrenamtlich
und ohne Aufwandsentschädigung. Der Verein erhält keinerlei
staatliche Unterstützung und ist auf Spenden angewiesen. Was den
Helfern bevorsteht, können sie selten erahnen: Trost für ein
Unfallopfer, die Betreuung überlasteter Einsatzkräfte oder
gar die Überbringung einer Todesnachricht. ,,Das ist das Schlimmste",
berichtete Birgit Hecher, Pressesprecherin und selbst aktiv dabei. Auch
für die KIT-Mitarbeiter eine Belastung, und deshalb ist das Motto
,,Mitfühlen, aber nicht Mitleiden" oberster Grundsatz. Weil
dies nicht immer leicht ist, bricht schon ein Drittel der Interessenten
die harte Ausbildung ab. Eine Prüfung zum Sanitätshelfer und
ein Funklehrgang werden verlangt sowie regelmäßige Praktika
oder Rettungsdienst. Für den Bereich der Psychotraumalogie kommen
theoretische Schulungen hinzu, bevor man als Hospitant unter Aufsicht
zum Einsatz kommt und Erfahrung sammelt, um selbstständig eingesetzt
zu werden. (gse)
Bilder
und Impressionen von der 10-Jahresfeier KIT 2007
Bilder und
Impressionen vom Kreisfeuerwehrtag in AU 2007

12.02.2006
Grosses Lob für KIT Erding / Freising beim Helferempfang in Bad
Reichenhall
Für ihren besonderen Einsatz bei der Betreuung von Angehörigen
des Eishallenunglücks von Bad Reichenhall dankte Ministerpräsident
Edmund Stoiber den vier Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams Freising
Erding beim Helferempfang in Bad Reichenhall.
KIT-Einsatzleiter Klaus Hippe, der kurzzeitig auch die Einsatzleitung
der psychosozialen Notfallnachsorge an Einsatzort innehatte, ist stolz
auf seine Helfer. Mit großem Einsatz betreuten Elisabeth Müller
und Simone Höldrich vor Ort Familien, deren Angehörige unter
den Verunglückten waren.

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24.01.2006
KIT-Einsatz - Mann von Zug erfasst und getötet
Pulling, Lkr. Freising. Am Dienstag Mittag, kurz vor 13.00 Uhr, kam
es auf der Bahnstrecke zwischen Freising und Neufahrn zu einem schrecklichen
Zwischenfall. Ein 23-jähriger Taiwanese aus Karlsfeld wurde von
einem Regionalzug, der in Richtung München fuhr, kurz vor dem Bahnhof
Pulling erfasst. Er war auf der Stelle tot.
Der Zugführer erlitt einen schweren Schock und musste ebenso wie
eine Augenzeugin von dem Kriseninterventionsteam aus Erding betreut
werden.
Quelle: Pressemeldung Polizei Erding
31.12.2005
KIT-Einsatz - Silvester tödlich verunglückt
Weiherhäuser: Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich
am Silvestertag gegen 18.15 Uhr. Ein 53-jähriger Mann aus Erding
fuhr mit seinem Honda auf der Staatsstraße 2082 von Erding aus
kommend in Richtung Neufinsing. Auf nasser Fahrbahn kam er dabei laut
Polizei auf Höhe der Ortschaft Weiherhäuser nach rechts von
der Straße ab, überfuhr einen Begrenzungspfosten und prallte
nach circa 32 Metern frontal gegen einen Baum. Das Fahrzeug kam im Straßengraben
zum Stehen. Der 53-Jährige war allein im Auto, wurde bei dem Unfall
im Fahrzeug eingeklemmt und offenbar durch den Aufprall sofort getötet.
Er war angegurtet und musste durch die Feuerwehr Altenerding mit schweren
hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeug befreit werden.
Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod feststellen.
Das Kriseninterventionsteam aus Erding betreute die Angehörigen
des verstorbenen Autofahrer.
Quelle: Erdinger Anzeiger
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28.07.2005
KIT Einsatz: 14-jähriger Junge in Badeweiher ertrunken
Wie es genau passierte, weiß man noch nicht. Tatsache ist aber,
dass ein 14-jähriger Bub aus Erding am Donnerstagabend beim Baden
im Notzinger Weiher ums Leben gekommen ist. Er war mit einer befreundeten
Familie dort gewesen.
Laut Polizei war der Schüler kein guter Schwimmer. Gegen 18.40
Uhr fiel den Erwachsenen auf, dass der Junge, der sich meist nur in
Ufernähe aufgehalten hatte, plötzlich nicht mehr da war. Die
Familie machte sich sofort auf die Suche, doch der Junge blieb verschwunden.
Polizei und Wasserwacht Erding wurden alarmiert. Es war genau 18.54
Uhr.
13 Minuten später machten sich die Rettungstaucher Edgar Scholz
und Harald Fiensch im trüben, an jener Stelle relativ schnell tief
werdenden Wasser auf die Suche, während die Wasserwachtkollegen
das Motorrettungsboot klar machten. Gleichzeitig wurden neben Polizeihubschrauber
und Kriseninterventionsteam die Feuerwehren Notzing und Erding alarmiert,
letztere aber wenig später wieder abbestellt. Denn Scholz hatte
nach etwa einer halben Stunde Suche den leblosen Körper des 14-Jährigen
zehn Meter vom Ufer entfernt in rund vier Meter Wassertiefe entdeckt
und den Buben schnell seinen Kollegen an Land übergeben.
Die begannen sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen, so der Einsatzleiter
der Wasserwacht, Siegfried Ippisch. Der Verunglückte wurde unter
intensiver Weiterbehandlung durch das Rettungsdienstpersonal plus Notarzt
mit einem Helikopter der Polizeihubschrauberstaffel Bayern in ein Münchner
Krankenhaus geflogen, wo er kurze Zeit später verstarb.
Das Kriseninterventionsteam aus Erding stand der fassungslosen Familie,
mit der der 14-Jährige zum Baden gegangen war, und den Eltern des
Jungen zur Seite.
Quelle: Erdinger Anzeiger
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