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Ansprechpartner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Birgit Hecher

Arbeitskreis Krisenintervention e. V.
MHD Erding - Landshuter Strasse 55 - 85435 Erding

presse@arbeitskreis-krisenintervention.de
Telefon Büro: 0180 5 191922 Fax Büro: 0180 5 191923
12 Cent pro Minute aus dem Festnetz der Dt. Telekom - abweichende Preise bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz sind möglich
(bitte auf Ab sprechen, wir rufen gerne zurück!)

Für Mitglieder der Presse und Hilfsorganisationen:
Aus aktuellem Anlass können wir leider wegen massivem Missbrauch unserer Privatnummern diese hier nicht mehr veröffentlichen.
Trotzdem gibt es natürlich Situationen, in denen Sie uns vielleicht schnell erreichen möchten.
Rufen Sie hierzu bitte in der Rettungsleitstelle Erding an (08122/19222) und bitten Sie um einen Rückruf vom KIT !
Vielen Dank für Ihr Verständnis !

Ausgewählte Presseartikel

Jeden dritten Tag ein neues Trauma (Münchner Merkur vom 26.01.2010)

Freising - Steigende Einsatzzahlen verzeichnete das Kriseninterventionsteam (KIT) Erding/Freising im Jahr 2009. Mit 124 Einsätzen waren die Helfer im Durchschnitt jeden dritten Tag im Einsatz.
Die Arbeit des Kriseninterventionsteams wird jetzt deutlich höher geschätzt als noch vor einem Jahr. Foto: fkn
Sie betreuen Angehörige nach dem Tod eines geliebten Menschen und stehen nach einem schweren Verkehrsunfall oder dem Tod eines Kindes bei. Aber sie kommen auch nach Unfällen im öffentlichen Bereich, etwa am Flughafen oder bei Familienfeierlichkeiten, zum Einsatz – dies sind die Aufgaben des Kriseninterventionsteams.
„Unsere Arbeit und die Nachbetreuung der Angehörigen in solchen Situationen ist enorm wichtig, damit die Menschen das Geschehene später besser verarbeiten können“, betont KIT-Vorsitzender Klaus Hippe. „Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ohne den Einsatz unserer Helfer ein hoher Prozentsatz der betroffenen Personen später Gefahr läuft, ernsthafte psychische Probleme zu entwickeln oder sogar dauerhaft psychisch zu erkranken.“


Januar 2010: S-Bahn erfasst Spaziergänger: Rentner lebensgefährlich verletzt

(Münchner Merkur vom 21.01.2010)

Altenerding - Lebensgefährlich verletzt worden ist ein älterer Mann, der zwischen Aufhausen und Altenerding von einer S-Bahn erfasst wurde. Der Bahnverkehr war über eine Stunde unterbrochen.


Am Donnerstagnachmittag wurde auf der S-Bahn-Strecke zwischen München und Erding ein circa 80-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Bislang ist unklar, ob es sich um einen Unfall oder einen Selbstmordversuch handelt. Ersten Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes der Kripo Erding zufolge handelt es sich um einen zirka 80 Jahre alten Mann aus Erding. Er ging am Donnerstagnachmittag auf dem Weg neben dem S-Bahn-Gleis. Gegen 15.45 Uhr wurde er auf Höhe der Firma Riemerschmid aus noch nicht geklärter Ursache von einer Richtung Erding fahrenden S-Bahn erfasst. Angeblich soll er einen Schritt aufs Gleis gemacht haben. „Wir wissen derzeit noch nicht, ob es sich um einen Unfall handelt, oder ob sich der Mann das Leben nehmen wollte“, so Hans-Peter Kammerer, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord in Ingolstadt.

Der Spaziergänger wurde auf den Weg zurückgeschleudert. Der Zug kam erst nach einigen hundert Metern zum Stehen. Beim Eintreffen des Roten Kreuzes und der Feuerwehr Altenerding war der Mann noch bei Bewusstsein. Er wurde nach der Erstversorgung im BRK-Rettungswagen mit dem Rettungshubschrauber Christoph I ins Klinikum München-Schwabing geflogen. Laut Kammerer besteht Lebensgefahr, das Opfer selbst konnte bislang keinerlei Angaben machen. Der Zugführer wurde wegen eines schweren Schocks behandelt.
Die Feuerwehr kümmerte sich bis zum Eintreffen des Malteser-Kriseninterventionsteams um ihn und die rund 80 Reisenden. „Zunächst haben wir den Zug gesichert und vom Stromnetz getrennt, damit keine Gefahr mehr besteht“, berichtet Zweiter Kommandant und Einsatzleiter Markus Irl. Er hatte 21 Kräfte und vier Fahrzeuge im Einsatz. In Absprache mit dem Notfallmanager der Bahn habe man sich entschlossen, die Passagiere in den Triebwagen zu lassen. Die Insassen wurden per Lautsprecherdurchsage informiert. Ein Ersatz-Zugführer fuhr die S-Bahn schließlich in den Bahnhof Altenerding.
Der Bahnverkehr war bis kurz nach 17 Uhr unterbrochen. Eine Sprecherin der Bahn teilte mit, dass mitten in der abendlichen Stoßzeit zwischen Markt Schwaben und Erding ein Schienenersatzverkehr mit sieben Bussen aufgebaut wurde. Die erste Bahn fuhr wieder um 17.07 Uhr.
(Hans Moritz)


Juli 2009: KIT betreut S-Bahn-Fahrer

Altenerding - Seinen Leichtsinn mit schwersten Verletzungen gebüßt hat ein 18-Jähriger am späten Samstagabend. Der junge Mann lief am Bahnhof Altenerding in eine einfahrende S-Bahn.
Ein Großaufgebot an Helfern von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei kümmerte sich um den schwerst verletzten jungen Mann am Altenerdinger Bahnhof. Die Bahnstrecke war mehrere Stunden komplett gesperrt.
Dabei verlor er ein Bein und zog sich gefährliche Schädelverletzungen zu.
Die Schranken am Übergang Bahnhofstraße in Altenerding waren bereits geschlossen, als der 18-Jährige aus dem nördlichen Landkreis Erding gegen 23.45 Uhr einfach über die Gleise lief. Selbst mehrere wartende Fußgänger konnten ihn nicht mehr zurückhalten.

Das Gleis in Richtung München hatte er bereits passiert. Auf der Gegenstrecke übersah er den Zug. Möglicherweise hatte das Opfer den Triebwagen nicht gehört, an der Unfallstelle wurde ein MP3-Player gefunden. Es ist auch noch nicht geklärt, ob Alkohol im Spiel war. Laut Bundespolizei konnte das Opfer noch nicht vernommen werden.

Foto: Kressierer
Der 37 Jahre alte Zugführer reagierte geistesgegenwärtig, leitete noch eine Notbremsung ein und gab ein Warnsignal ab. Dennoch wurde der Jugendliche frontal vom Zug erfasst und 30 Meter in den Bahnhof mitgeschleift.
Nur wenige Minuten später traf ein Großaufgebot an Rettern ein. Ärzte und Sanitäter des Roten Kreuzes und der Freiwilligen Feuerwehr Altenerding kümmerten sich um das Opfer. Dennoch verlor der junge Mann ein Bein. Zudem trug er schwere Schädelverletzungen und Blessuren am ganzen Körper davon. Ein Rettungshubschrauber flog ihn ins Klinikum München-Schwabing.
Die Ermittlungen vor Ort übernahmen die Polizeiinspektion Erding und die Bundespolizei München. Auch ein Notfallmanager der Bahn war kurz nach der Kollision vor Ort.
Wegen der zahlreichen Augenzeugen und des unter Schock stehenden Zugführers wurde das Kriseninterventionsteam des Malteser Hilfsdienstes angefordert. Die zu betreuenden Personen wurden in die benachbarte Wache der Altenerdinger Feuerwehr gebracht und psychologisch betreut. Dort musste gegen 1 Uhr auch die Freundin des jungen Mannes von den First Respondern umsorgt werden. Sie hatte vom Unglück gehört und war an den Bahnhof geeilt.
Die Feuerwehr sperrte die Unfallstelle bis 1.30 Uhr einschließlich Übergang ab. Der Verkehr wurde über die Zugspitzstraße umgeleitet. Erst nachdem alle Spuren gesichert und die Gleise gereinigt waren, konnte die Strecke wieder freigegeben werden.
Hans Moritz
KIT betreut Angehörige - 4-Jähriger stürzt in Gartenteich
Merkur online 12.06.2009

Lengdorf - Bei einem tragischen Unglück hat sich ein vierjähriger Bub lebensgefährlich verletzt.
Die Rettungskräfte kämpften um das Überleben des Buben.
Laut Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord stürzte das Kind am Freitagabend in Furtarn bei Lengdorf in einen Gartenteich.
Die Rettungskräfte kämpften lange Zeit um sein Überleben. Auch ein Hubschrauber stand bereit.
Der Bub wurde in die Kinderintensivstation der Schwabinger Klinik in München gebracht, wo er laut Polizei reanimiert werden konnte. Dennoch war bei Redaktionsschluss noch nicht klar, ob das Kind überleben würde.
Familienauto abgedrängt - fünf Verletzte
KIT betreut bei Kollision auf Flughafentangente
(Merkur online - 12.06.2009)

Erding - Bei drei Unfällen im Kreis Erding sind seit Donnerstagnachmittag sieben Menschen teils schwer verletzt worden. Besonders tragisch verlief eine Kollision auf der Flughafentangente Ost.

Anton Altmann von der Erdinger Polizei berichtet, dass kurz vor 21 Uhr ein 23-Jähriger aus dem Landkreis Passau von Erding kommend sehr zügig auf die FTO auffahren wollte. Die Polizei mutmaßt, dass der junge Fahrer noch an einem Mazda vorbeiziehen wollte. Dieses Manöver misslang gründlich: Der Audi-Fahrer übersah hinter sich einen mit fünf Insassen besetzten Porsche Cayenne aus dem Landkreis Landshut. Der schwere Wagen prallte in die Seite des Audi und geriet ins Schleudern. Er raste über die Gegenfahrbahn, überschlug sich in einem Maisfeld und blieb auf dem Dach liegen.

Die Fahrerin zog sich schwere Verletzungen zu. Sie wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Schwabing geflogen. Mit einem Schleudertrauma und einer gebrochenen Schulter wurden zwei Mitfahrerinnen in die Kliniken Erding und Freising eingeliefert. Die beiden gut gesicherten Kleinkinder im Alter von eineinhalb und vier Jahren erlitten leichte Blessuren.
Die Insassen des Audi sowie des ebenfalls gerammten Mazdas blieben unverletzt. Im Einsatz waren drei Rettungswagen aus Erding und Markt Schwaben, zwei Notärzte und die Feuerwehr Schwaig mit 21 Einsatzkräften. Sie sicherten die Unfallstelle ab, beseitigten ausgelaufenes Öl aus dem Acker und leiteten den Verkehr um. Die FTO war zwei Stunden gesperrt. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei mit über 70 000 Euro. Das Malteser-Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die Angehörigen der Familie aus dem Porsche.

Erding - Immer öfter gefragt sind die Ehrenamtlichen des Kriseninterventionsteams Erding/Freising. (Januar 2009)


Klaus Hippe leitet das KIT Erding/Freising. Foto: ham

Nach schweren Unfällen, Familientragödien oder dem plötzlichen Tod eines nahen Angehörigen sind nicht nur Ärzte, Rettungssanitäter oder die Feuerwehr mit schwerem Bergegerät gefragt. In den meisten Fällen leiden die Seelen der Nahestehenden, Zeugen, Unfallgegner oder sogar die der Ersthelfer. Dann schlägt die Stunde des Kriseninterventionsteams (KIT) Erding Freising. Gemeinsam mit Notfallseelsorgern treten die Ehrenamtlichen den Kampf gegen die Traumatisierung an.
104 Mal rückten die Helfer um KIT-Vorsitzenden Klaus Hippe aus. "Damit waren wird im Schnitt jeden vierten Tag im Einsatz", zieht Pressesprecherin Birgit Hecher Bilanz über das Jahr 2008.
Hippe lobt die immer stärker werdende Präsenz bei der Betreuung von Menschen nach einem traumatisierenden Ereignis. Gerade in den ersten Stunden sei der Beistand extrem wichtig. In diesem Zusammenhang appelliert er an alle Einsatzkräfte, am Unglücksort teilweise noch sensibler vorzugehen.
Dass das KIT immer öfter alarmiert wird, davon zeugt ein zweites Einsatzfahrzeug, das im Januar in Dienst gestellt wurde. Auch konnte Hippe weitere Helfer begrüßen. Sie beendeten im Dezember ihre Ausbildung. Nach Angaben Hechers haben die neuen KITler bereits erste Einsatzerfahrungen gesammelt. Nicht nur ihnen gilt Hippes Dank, sondern auch allen Spendern, denn das KIT arbeitet ausschließlich ehrenamtlich. (ham)
Teilnehmer absolvieren KIT Ausbildung erfolgreich (Oktober 2008)

Das Kriseninterventionsteam Erding Freising e.V. (KIT) und die Notfallseelsorge bekommen "Nachwuchs". Stolz zeigt sich Ausbildungsleiter Michael Thoma über die Leistungen der Absolventen des ersten Grundlagenkurses "Notfallseelsorge und psychosoziale Notfallversorgung". In einer 40 stündigen Ausbildung wurden die Teilnehmer in die Arbeit der Krisenintervention und Notfallseelsorge eingeführt. Mit auf dem Programm standen Unterrichtseinheiten in Psychotraumatologie, Betreuung bei Tod im häuslichen Bereich, Überbringen von Todesnachrichten mit der Polizei sowie das Vorgehen bei Einsätzen in Großschadenslagen und Psychohygiene.
Die künftigen "Kriseninterventionsberater" und Notfallseelsorger unterstützen das Kriseninterventionsteam KIT und die Notfallseelsorge in den Landkreisen Freising und Erding. Das KIT kümmert sich um Menschen, die nach einem Notfallereignis nicht körperlich, sondern seelisch verletzt wurden und steht ihnen in den ersten Stunden nach diesem Ereignis zur Seite. Der Verein arbeitet ausschließlich ehrenamtlich und ist auf Spenden angewiesen. Weitere Infos erhalten sie im Internet unter: www.arbeitskreis-krisenintervention.de


Foto: Üben für den Ernstfall: Die Teilnehmer des Grundkurses Krisenintervention und Notfallseelsorge: v.l. sitzend: Ausbilder Michael Thoma, Teilnehmer Christina Draheim, Wolfram Krüger, Mario Marchese, Rebecca Christlhuber, Iris Menzinger-Sachsenhauser, Karsten Schaller, Rolf Lübkert, Helmut Krüger, Hermann Kraus. Im Vordergrund v.l.: Daniela Morbach, Angela Schmidt. Nicht auf dem Bild: Joachim Salzmann

Münchner Merkur: 25.08.2008
Radlerin (40) stirbt nach Kollision mit Auto - KIT betreut Familie

Buch am Buchrain – Im südlichen Landkreis Erding hat sich am späten Montagnachmittag ein tödlicher Unfall ereignet. Ein 40-Jährige erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.



Die Rettungskräfte konnten nichts mehr ausrichten. Die 40-Jährige starb am Unfallort. foto: kressierer


Die Reanimationsversuche von Rettungsdienst und Notarzt waren vergeblich: Die verunglückte 40-jährige Frau starb noch an der Unfallstelle. Sie war gestern am späten Nachmittag mit ihrem Fahrrad auf der Straße zwischen Harthofen und Buch unterwegs gewesen, als sie auf gerader Strecke, so die Auskunft der Polizei, von einem Auto erfasst wurde, an dessen Steuer ein 78-Jähriger saß. Die Radlerin wurde ins angrenzende Maisfeld geschleudert. Ein Gutachter muss nun die Schuldfrage klären. Sowohl der Autofahrer als auch die tödlich Verunglückte stammen aus der näheren Umgebung. An der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren Buch am Buchrain und Pastetten im Einsatz. Der angeforderte Rettungshubschrauber drehte auf halbem Weg wieder um. (ham)

Münchner Merkur: 12.08.2008 18:16 Uhr
Stuntman bei Bungee-Sprung lebensgefährlich verletzt

Aschheim - Ein Stuntman (44) ist am Nachmittag bei Dreharbeiten im Aschheimer Autokino lebensgefährlich verletzt worden. Er knallte bei einem Bungee-Sprung aus etwa 63 Metern Höhe mit dem Kopf in den Boden.

Ein Team einer Ismaninger Produktionsfirma drehte im Autokino für die Sat1-Krimiserie "K11 - Kommissare im Einsatz". Der makabere Arbeitstitel der Folge: "Sprung in den Tod". Der Stuntman und ein Kollege sollten zwei Freunde spielen, von denen einer beim Bungee-Sprung verunglückt. Aus der Filmszene wurde grausame Realität.
Der 44-Jährige sprang von einem Korb ab, der in etwa 63 Metern Höhe am großen gelben Arm eines Autokrans hing. Doch sein Seil fing ihn nicht ab. "Ich habe gesehen, wie er mit dem Kopf und den Armen unten aufgeschlagen ist", erzählt Rita Groß, Geschäftsführerin des Autokinos. Sie hat den Sturz von ihrem Büro aus beobachtet. "Ich bin nicht nach draußen gelaufen, ich konnte das nicht ansehen", sagt sie. Der Stuntman erlitt schwerste Kopfverletzungen und brach sich die Arme. "Wir haben den Mann sofort in ein künstliches Koma versetzt", berichtet ein Feuerwehrmann aus Aschheim, der als Ersthelfer am Unfallort war. Ein Rettungshubschrauber brachte den 44-Jährigen in eine Klinik, er schwebt in Lebensgefahr. Zehn Meter um die Absturzstelle waren Blutspritzer auf dem Teer zu sehen.
Die Mitglieder der Crew waren geschockt. Über die schrecklichen Bilder wollten und konnten Komparsen, Techniker und Schauspieler nicht sprechen. Einige von ihnen wurden vom Kriseninterventionsteam betreut. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, wer Schuld hat an dem Unfall und ob Sicherheitsvorkehrungen verletzt wurden.
von Andreas Raith



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Münchner Merkur/31.7.2008
Tödliche Fahrstunde


Berglern – Ein Verkehrsunfall hat gestern ein Todesopfer gefordert. Besonders tragisch: Bei der Toten handelt es sich um eine 22-jährige Fahrschülerin auf einer Übungsfahrt mit einem Motorrad.

Die Polizeidirektion Erding teilt mit, dass die junge Frau aus dem Kreis Freising gestern gegen 14.20 Uhr auf der Staatsstraße 2331 zwischen Langengeisling und Berglern unterwegs war. Auf Höhe Glaslern geriet sie aus noch unbekannter Ursache in einer leichten Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Genau in diesem Moment kam ihr dort der Lkw eines Erdinger Baustoffhändlers entgegen, dessen Lenker nicht mehr ausweichen konnte. Die junge Frau erlag im Rettungswagen ihren Verletzungen. Der dem Motorrad mit einem Auto folgende Fahrlehrer erlitt einen schweren Schock und musste vom Kriseninterventionsteam (KIT) des Malteser Hilfsdienstes aus Erding betreut werden. Auch einer Zeugin stand das KIT nach Auskunft von Einsatzleiter Klaus Hippe bei, das die Polizei bei der Überbringung der Todesnachricht begleitete. An der Unfallstelle kam es zu einer zweiten Kollision. Die Fahrerin eines nachfolgenden Autos konnte dem Motorradwrack nicht ausweichen. Während der Bergung war die Straße mehrere Stunden gesperrt. Die Staatsanwaltschaft bestellte einen Gutachter, um den Hergang zu rekonstruieren. (ham)


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Juni 2008
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19.06.2008/Münchner Merkur
Mutter brutal getötet - Ehemann tatverdächtig


Langenbach – Eine dreifache Mutter ist am Donnerstagmorgen im oberbayerischen Langenbach nahe Freising einem Beziehungsdrama zum Opfer gefallen. Die 45-Jährige wurde nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei höchstwahrscheinlich von ihrem getrennt lebenden Ehemann umgebracht.

Dem Tod der Frau ging ein Streit voraus. Der 47 Jahre alte Ehemann des Opfers wurde wenig später festgenommen.
Ein Zeuge der Auseinandersetzung verständigte kurz vor 5.00 Uhr die Polizei. Er hatte Hilfeschreie der Frau vor deren Gärtnerei gehört. Als eine Streifenbesatzung eintraf, war die 45-Jährige bereits nicht mehr ansprechbar. Beamte versuchten die Frau zwar noch zu reanimieren, konnten der 45-Jährigen aber nicht mehr helfen.

Der mutmaßliche Täter brachte sein Opfer nach den vorläufigen Ermittlungen mit roher körperlicher Gewalt um. Eine Tatwaffe war offensichtlich nicht im Spiel. Die genauen Todesumstände soll eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion der Leiche klären. Der 47-Jährige war zunächst verschwunden, wurde aber wenig später festgenommen. Die Kripo in Erding begann mit der Vernehmung des dringend Tatverdächtigen. Das Ehepaar hatte sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern in München erst vor wenigen Wochen getrennt. Die Mutter von drei Kindern im Alter zwischen 11 und 19 Jahren betrieb in dem Ort eine Gärtnerei. Die Angehörigen werden von einem Kriseninterventionsteam und einem Geistlichen betreut.

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Unter dem Motto: "JEDER CENT ZÄHLT ! " übergab Bäckerinnungsmeister Anton Weys (rechts) Anfang April fünf der prall gefüllten Spendenboxen, die Bäcker aus dem Landkreis in Ihren Filialen aufgestellt hatten.
Das tolle Ergebnis: 56,52 EUR

5.2.2008
Erdinger Anzeiger/Münchner Merkur:

31-jähriger Familienvater bei Verkehrsunfall getötet

Walpertskirchen – Vermutlich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit ist am Montagabend ein Walpertskirchener mit seinem Passat gegen einen Baum geprallt. Jede Hilfe kam zu spät.



Nur rund 300 Meter von seinem Elternhaus entfernt ist gestern Abend gegen 20 Uhr ein 31-jähriger Familienvater aus Walpertskirchen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Vermutlich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit ist der Mann mit seinem Passat auf der ED 20 zwischen Hammersdorf und Hallnberg ohne Fremdbeteiligung von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Buch, Forstern und Walpertskirchen sowie das Kriseninterventionsteam des Malteser Hilfsdienstes. (mlt)

Erdinger Anzeiger/Münchner Merkur vom 28.01.2008
Halbe Familie ausgelöscht


Oberding – Zwischen Schwaig und Oberding hat sich am Montagnachmittag eine Tragödie abgespielt: Eine Mutter, ihr sechsjähriger Sohn und die Tante kamen bei einem grauenhaften Unfall ums Leben.

Ein Bild des Grauens bot sich den Rettungskräften gestern Nachmittag auf der Kreisstraße ED 5 zwischen Schwaig und Oberding. In dem völlig zerstörten Kleinwagen fanden drei Menschen den Tod. Foto: Kressierer


Den Rettern von BRK, Kriseninterventionsteam der Malteser, Polizei und Feuerwehr bot sich kurz nach der Alarmierung gegen 15 Uhr ein Bild des Grauens: Der Kleinwagen der Familie aus Schwaig war aus voller Fahrt in einen Lkw aus dem Landkreis Freising gerast. Die 44-jährige Fahrerin und ihre ein Jahr jüngere Schwester, die derzeit mit ihrer Familie aus Brasilien zu Besuch ist, waren auf der Stelle tot. Ein Notarzt versuchte noch, den sechsjährigen Sohn zu reanimieren ­ ohne Erfolg. Der Erstklässler starb unter den Händen der Retter.

Die Bergung der Toten gestaltete sich nach den Worten von Dirk Lippold, Kommandant der Feuerwehr Schwaig, als extrem schwierig: ,,Wir mussten das Wrack mit Spreizer und Rettungsschere öffnen sowie das Dach abtrennen, um ins Innere zu gelangen." Insgesamt knapp 40 Helfer der Feuerwehren Schwaig, Oberding und Erding waren vor Ort.

Polizei-Einsatzleiter Anton Altmann konnte zum Hergang noch keine konkreten Angaben machen: ,,Wir wissen bislang nur, dass der Kleinwagen plötzlich auf die Gegenfahrbahn geraten ist." Der Lkw-Fahrer habe keine Chance gehabt zu reagieren. Er erlitt mittelschwere Verletzungen. Die Kreisstraße war bis nach 18 Uhr zur Erstellung eines Gutachtens komplett gesperrt. (ham)

12.11.2007

Erdinger Anzeiger/Münchner Merkur: Helfer für Traumatisierte

Aufkirchen – Beim ersten runden Jubiläum kann das Kriseninterventionsteam Freising-Erding auf 1000 Einsätze zurückblicken. Die Notfälle können auch für die Helfer schwere Stunden sein.

Ein kulinarisches Dankenschön bekamen die vielen Unterstützer des Kriseninterventionsteams. foto: seidel


Mit einem gemütlichen Abend feierte das Kriseninterventionsteam Erding-Freising (KIT) sein zehnjähriges Bestehen. 1000 Einsätze hat der psychiatrische Hilfsdienst in dieser Zeit geleistet. Rechnerisch war das jeden dritten Tag ein neuer Unfall, eine neue Katastrophe, zu der einer der zwölf Mitarbeiter ausrückte ­ ehrenamtlich und ohne Aufwandsentschädigung. Der Verein erhält keinerlei staatliche Unterstützung und ist auf Spenden angewiesen. Was den Helfern bevorsteht, können sie selten erahnen: Trost für ein Unfallopfer, die Betreuung überlasteter Einsatzkräfte oder gar die Überbringung einer Todesnachricht. ,,Das ist das Schlimmste", berichtete Birgit Hecher, Pressesprecherin und selbst aktiv dabei. Auch für die KIT-Mitarbeiter eine Belastung, und deshalb ist das Motto ,,Mitfühlen, aber nicht Mitleiden" oberster Grundsatz. Weil dies nicht immer leicht ist, bricht schon ein Drittel der Interessenten die harte Ausbildung ab. Eine Prüfung zum Sanitätshelfer und ein Funklehrgang werden verlangt sowie regelmäßige Praktika oder Rettungsdienst. Für den Bereich der Psychotraumalogie kommen theoretische Schulungen hinzu, bevor man als Hospitant unter Aufsicht zum Einsatz kommt und Erfahrung sammelt, um selbstständig eingesetzt zu werden. (gse)


Bilder und Impressionen von der 10-Jahresfeier KIT 2007

Bilder und Impressionen vom Kreisfeuerwehrtag in AU 2007



12.02.2006
Grosses Lob für KIT Erding / Freising beim Helferempfang in Bad Reichenhall

Für ihren besonderen Einsatz bei der Betreuung von Angehörigen des Eishallenunglücks von Bad Reichenhall dankte Ministerpräsident Edmund Stoiber den vier Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams Freising Erding beim Helferempfang in Bad Reichenhall.
KIT-Einsatzleiter Klaus Hippe, der kurzzeitig auch die Einsatzleitung der psychosozialen Notfallnachsorge an Einsatzort innehatte, ist stolz auf seine Helfer. Mit großem Einsatz betreuten Elisabeth Müller und Simone Höldrich vor Ort Familien, deren Angehörige unter den Verunglückten waren.

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24.01.2006
KIT-Einsatz - Mann von Zug erfasst und getötet

Pulling, Lkr. Freising. Am Dienstag Mittag, kurz vor 13.00 Uhr, kam es auf der Bahnstrecke zwischen Freising und Neufahrn zu einem schrecklichen Zwischenfall. Ein 23-jähriger Taiwanese aus Karlsfeld wurde von einem Regionalzug, der in Richtung München fuhr, kurz vor dem Bahnhof Pulling erfasst. Er war auf der Stelle tot.
Der Zugführer erlitt einen schweren Schock und musste ebenso wie eine Augenzeugin von dem Kriseninterventionsteam aus Erding betreut werden.
Quelle: Pressemeldung Polizei Erding

31.12.2005
KIT-Einsatz - Silvester tödlich verunglückt

Weiherhäuser: Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich am Silvestertag gegen 18.15 Uhr. Ein 53-jähriger Mann aus Erding fuhr mit seinem Honda auf der Staatsstraße 2082 von Erding aus kommend in Richtung Neufinsing. Auf nasser Fahrbahn kam er dabei laut Polizei auf Höhe der Ortschaft Weiherhäuser nach rechts von der Straße ab, überfuhr einen Begrenzungspfosten und prallte nach circa 32 Metern frontal gegen einen Baum. Das Fahrzeug kam im Straßengraben zum Stehen. Der 53-Jährige war allein im Auto, wurde bei dem Unfall im Fahrzeug eingeklemmt und offenbar durch den Aufprall sofort getötet. Er war angegurtet und musste durch die Feuerwehr Altenerding mit schweren hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod feststellen.
Das Kriseninterventionsteam aus Erding betreute die Angehörigen des verstorbenen Autofahrer.
Quelle: Erdinger Anzeiger

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28.07.2005
KIT Einsatz: 14-jähriger Junge in Badeweiher ertrunken

Wie es genau passierte, weiß man noch nicht. Tatsache ist aber, dass ein 14-jähriger Bub aus Erding am Donnerstagabend beim Baden im Notzinger Weiher ums Leben gekommen ist. Er war mit einer befreundeten Familie dort gewesen.
Laut Polizei war der Schüler kein guter Schwimmer. Gegen 18.40 Uhr fiel den Erwachsenen auf, dass der Junge, der sich meist nur in Ufernähe aufgehalten hatte, plötzlich nicht mehr da war. Die Familie machte sich sofort auf die Suche, doch der Junge blieb verschwunden. Polizei und Wasserwacht Erding wurden alarmiert. Es war genau 18.54 Uhr.
13 Minuten später machten sich die Rettungstaucher Edgar Scholz und Harald Fiensch im trüben, an jener Stelle relativ schnell tief werdenden Wasser auf die Suche, während die Wasserwachtkollegen das Motorrettungsboot klar machten. Gleichzeitig wurden neben Polizeihubschrauber und Kriseninterventionsteam die Feuerwehren Notzing und Erding alarmiert, letztere aber wenig später wieder abbestellt. Denn Scholz hatte nach etwa einer halben Stunde Suche den leblosen Körper des 14-Jährigen zehn Meter vom Ufer entfernt in rund vier Meter Wassertiefe entdeckt und den Buben schnell seinen Kollegen an Land übergeben.
Die begannen sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen, so der Einsatzleiter der Wasserwacht, Siegfried Ippisch. Der Verunglückte wurde unter intensiver Weiterbehandlung durch das Rettungsdienstpersonal plus Notarzt mit einem Helikopter der Polizeihubschrauberstaffel Bayern in ein Münchner Krankenhaus geflogen, wo er kurze Zeit später verstarb.
Das Kriseninterventionsteam aus Erding stand der fassungslosen Familie, mit der der 14-Jährige zum Baden gegangen war, und den Eltern des Jungen zur Seite.
Quelle: Erdinger Anzeiger

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