Ansprechpartner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Birgit Hecher
Arbeitskreis Krisenintervention e. V.
MHD Erding - Landshuter Strasse 55 - 85435 Erding
presse@arbeitskreis-krisenintervention.de 
Telefon Büro: 0180 5 191922 Fax Büro: 0180 5 191923
12 Cent pro Minute aus dem Festnetz der Dt. Telekom
- abweichende Preise bei Anrufen aus dem Mobilfunknetz sind möglich
(bitte auf Ab sprechen, wir rufen gerne zurück!)
Für Mitglieder der Presse und Hilfsorganisationen:
Aus aktuellem Anlass können wir leider wegen massivem Missbrauch
unserer Privatnummern diese hier nicht mehr veröffentlichen.
Trotzdem gibt es natürlich Situationen, in denen Sie uns vielleicht
schnell erreichen möchten.
Rufen Sie hierzu bitte in der Rettungsleitstelle Erding an (08122/19222)
und bitten Sie um einen Rückruf vom KIT !
Vielen Dank für Ihr Verständnis !
Ausgewählte Presseartikel
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Jeden dritten Tag ein neues
Trauma (Münchner Merkur vom 26.01.2010)
Freising - Steigende Einsatzzahlen verzeichnete
das Kriseninterventionsteam (KIT) Erding/Freising im Jahr 2009.
Mit 124 Einsätzen waren die Helfer im Durchschnitt jeden
dritten Tag im Einsatz.
Die Arbeit des Kriseninterventionsteams wird jetzt deutlich höher
geschätzt als noch vor einem Jahr. Foto: fkn
Sie betreuen Angehörige nach dem Tod eines geliebten Menschen
und stehen nach einem schweren Verkehrsunfall oder dem Tod eines
Kindes bei. Aber sie kommen auch nach Unfällen im öffentlichen
Bereich, etwa am Flughafen oder bei Familienfeierlichkeiten, zum
Einsatz dies sind die Aufgaben des Kriseninterventionsteams.
Unsere Arbeit und die Nachbetreuung der Angehörigen
in solchen Situationen ist enorm wichtig, damit die Menschen das
Geschehene später besser verarbeiten können, betont
KIT-Vorsitzender Klaus Hippe. Es ist wissenschaftlich erwiesen,
dass ohne den Einsatz unserer Helfer ein hoher Prozentsatz der
betroffenen Personen später Gefahr läuft, ernsthafte
psychische Probleme zu entwickeln oder sogar dauerhaft psychisch
zu erkranken.
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Januar 2010: S-Bahn erfasst Spaziergänger: Rentner lebensgefährlich
verletzt
(Münchner Merkur vom 21.01.2010)
Altenerding - Lebensgefährlich verletzt worden ist ein älterer
Mann, der zwischen Aufhausen und Altenerding von einer S-Bahn
erfasst wurde. Der Bahnverkehr war über eine Stunde unterbrochen.

Am Donnerstagnachmittag wurde auf der S-Bahn-Strecke zwischen
München und Erding ein circa 80-Jähriger lebensgefährlich
verletzt. Bislang ist unklar, ob es sich um einen Unfall oder
einen Selbstmordversuch handelt. Ersten Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes
der Kripo Erding zufolge handelt es sich um einen zirka 80 Jahre
alten Mann aus Erding. Er ging am Donnerstagnachmittag auf dem
Weg neben dem S-Bahn-Gleis. Gegen 15.45 Uhr wurde er auf Höhe
der Firma Riemerschmid aus noch nicht geklärter Ursache von
einer Richtung Erding fahrenden S-Bahn erfasst. Angeblich soll
er einen Schritt aufs Gleis gemacht haben. Wir wissen derzeit
noch nicht, ob es sich um einen Unfall handelt, oder ob sich der
Mann das Leben nehmen wollte, so Hans-Peter Kammerer, Sprecher
des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord in Ingolstadt.
Der Spaziergänger wurde auf den Weg zurückgeschleudert.
Der Zug kam erst nach einigen hundert Metern zum Stehen. Beim
Eintreffen des Roten Kreuzes und der Feuerwehr Altenerding war
der Mann noch bei Bewusstsein. Er wurde nach der Erstversorgung
im BRK-Rettungswagen mit dem Rettungshubschrauber Christoph I
ins Klinikum München-Schwabing geflogen. Laut Kammerer besteht
Lebensgefahr, das Opfer selbst konnte bislang keinerlei Angaben
machen. Der Zugführer wurde wegen eines schweren Schocks
behandelt.
Die Feuerwehr kümmerte sich bis zum Eintreffen
des Malteser-Kriseninterventionsteams um ihn und die rund
80 Reisenden. Zunächst haben wir den Zug gesichert
und vom Stromnetz getrennt, damit keine Gefahr mehr besteht,
berichtet Zweiter Kommandant und Einsatzleiter Markus Irl. Er
hatte 21 Kräfte und vier Fahrzeuge im Einsatz. In Absprache
mit dem Notfallmanager der Bahn habe man sich entschlossen, die
Passagiere in den Triebwagen zu lassen. Die Insassen wurden per
Lautsprecherdurchsage informiert. Ein Ersatz-Zugführer fuhr
die S-Bahn schließlich in den Bahnhof Altenerding.
Der Bahnverkehr war bis kurz nach 17 Uhr unterbrochen. Eine Sprecherin
der Bahn teilte mit, dass mitten in der abendlichen Stoßzeit
zwischen Markt Schwaben und Erding ein Schienenersatzverkehr mit
sieben Bussen aufgebaut wurde. Die erste Bahn fuhr wieder um 17.07
Uhr.
(Hans Moritz)
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Juli 2009: KIT betreut S-Bahn-Fahrer
Altenerding - Seinen Leichtsinn mit schwersten Verletzungen gebüßt
hat ein 18-Jähriger am späten Samstagabend. Der junge
Mann lief am Bahnhof Altenerding in eine einfahrende S-Bahn.
Ein Großaufgebot an Helfern von Rettungsdienst, Feuerwehr
und Polizei kümmerte sich um den schwerst verletzten jungen
Mann am Altenerdinger Bahnhof. Die Bahnstrecke war mehrere Stunden
komplett gesperrt.
Dabei verlor er ein Bein und zog sich gefährliche Schädelverletzungen
zu.
Die Schranken am Übergang Bahnhofstraße in Altenerding
waren bereits geschlossen, als der 18-Jährige aus dem nördlichen
Landkreis Erding gegen 23.45 Uhr einfach über die Gleise
lief. Selbst mehrere wartende Fußgänger konnten ihn
nicht mehr zurückhalten.
Das Gleis in Richtung München hatte er bereits passiert.
Auf der Gegenstrecke übersah er den Zug. Möglicherweise
hatte das Opfer den Triebwagen nicht gehört, an der Unfallstelle
wurde ein MP3-Player gefunden. Es ist auch noch nicht geklärt,
ob Alkohol im Spiel war. Laut Bundespolizei konnte das Opfer noch
nicht vernommen werden.

Foto: Kressierer
Der 37 Jahre alte Zugführer reagierte geistesgegenwärtig,
leitete noch eine Notbremsung ein und gab ein Warnsignal ab. Dennoch
wurde der Jugendliche frontal vom Zug erfasst und 30 Meter in
den Bahnhof mitgeschleift.
Nur wenige Minuten später traf ein Großaufgebot an
Rettern ein. Ärzte und Sanitäter des Roten Kreuzes und
der Freiwilligen Feuerwehr Altenerding kümmerten sich um
das Opfer. Dennoch verlor der junge Mann ein Bein. Zudem trug
er schwere Schädelverletzungen und Blessuren am ganzen Körper
davon. Ein Rettungshubschrauber flog ihn ins Klinikum München-Schwabing.
Die Ermittlungen vor Ort übernahmen die Polizeiinspektion
Erding und die Bundespolizei München. Auch ein Notfallmanager
der Bahn war kurz nach der Kollision vor Ort.
Wegen der zahlreichen Augenzeugen und des unter Schock stehenden
Zugführers wurde das Kriseninterventionsteam
des Malteser Hilfsdienstes angefordert. Die zu betreuenden
Personen wurden in die benachbarte Wache der Altenerdinger Feuerwehr
gebracht und psychologisch betreut. Dort musste gegen 1 Uhr auch
die Freundin des jungen Mannes von den First Respondern umsorgt
werden. Sie hatte vom Unglück gehört und war an den
Bahnhof geeilt.
Die Feuerwehr sperrte die Unfallstelle bis 1.30 Uhr einschließlich
Übergang ab. Der Verkehr wurde über die Zugspitzstraße
umgeleitet. Erst nachdem alle Spuren gesichert und die Gleise
gereinigt waren, konnte die Strecke wieder freigegeben werden.
Hans Moritz
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KIT betreut
Angehörige - 4-Jähriger stürzt in Gartenteich
Merkur online 12.06.2009
Lengdorf - Bei einem tragischen Unglück hat sich ein vierjähriger
Bub lebensgefährlich verletzt.
Die Rettungskräfte kämpften um das Überleben des
Buben.
Laut Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord stürzte
das Kind am Freitagabend in Furtarn bei Lengdorf in einen Gartenteich.
Die Rettungskräfte kämpften lange Zeit um sein Überleben.
Auch ein Hubschrauber stand bereit.
Der Bub wurde in die Kinderintensivstation der Schwabinger Klinik
in München gebracht, wo er laut Polizei reanimiert werden
konnte. Dennoch war bei Redaktionsschluss noch nicht klar, ob
das Kind überleben würde.
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Familienauto abgedrängt
- fünf Verletzte
KIT betreut bei Kollision auf Flughafentangente
(Merkur online - 12.06.2009)
Erding - Bei drei Unfällen im Kreis Erding sind seit Donnerstagnachmittag
sieben Menschen teils schwer verletzt worden. Besonders tragisch
verlief eine Kollision auf der Flughafentangente Ost.
Anton Altmann von der Erdinger Polizei berichtet, dass kurz vor
21 Uhr ein 23-Jähriger aus dem Landkreis Passau von Erding
kommend sehr zügig auf die FTO auffahren wollte. Die Polizei
mutmaßt, dass der junge Fahrer noch an einem Mazda vorbeiziehen
wollte. Dieses Manöver misslang gründlich: Der Audi-Fahrer
übersah hinter sich einen mit fünf Insassen besetzten
Porsche Cayenne aus dem Landkreis Landshut. Der schwere Wagen
prallte in die Seite des Audi und geriet ins Schleudern. Er raste
über die Gegenfahrbahn, überschlug sich in einem Maisfeld
und blieb auf dem Dach liegen.
Die Fahrerin zog sich schwere Verletzungen zu. Sie wurde mit einem
Rettungshubschrauber ins Klinikum Schwabing geflogen. Mit einem
Schleudertrauma und einer gebrochenen Schulter wurden zwei Mitfahrerinnen
in die Kliniken Erding und Freising eingeliefert. Die beiden gut
gesicherten Kleinkinder im Alter von eineinhalb und vier Jahren
erlitten leichte Blessuren.
Die Insassen des Audi sowie des ebenfalls gerammten Mazdas blieben
unverletzt. Im Einsatz waren drei Rettungswagen aus Erding und
Markt Schwaben, zwei Notärzte und die Feuerwehr Schwaig mit
21 Einsatzkräften. Sie sicherten die Unfallstelle ab, beseitigten
ausgelaufenes Öl aus dem Acker und leiteten den Verkehr um.
Die FTO war zwei Stunden gesperrt. Den Gesamtschaden beziffert
die Polizei mit über 70 000 Euro. Das
Malteser-Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die Angehörigen
der Familie aus dem Porsche.
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Erding - Immer
öfter gefragt sind die Ehrenamtlichen des Kriseninterventionsteams
Erding/Freising. (Januar 2009)
Klaus Hippe leitet das KIT Erding/Freising. Foto: ham
Nach schweren Unfällen, Familientragödien oder dem plötzlichen
Tod eines nahen Angehörigen sind nicht nur Ärzte, Rettungssanitäter
oder die Feuerwehr mit schwerem Bergegerät gefragt. In den
meisten Fällen leiden die Seelen der Nahestehenden, Zeugen,
Unfallgegner oder sogar die der Ersthelfer. Dann schlägt
die Stunde des Kriseninterventionsteams (KIT) Erding Freising.
Gemeinsam mit Notfallseelsorgern treten die Ehrenamtlichen den
Kampf gegen die Traumatisierung an.
104 Mal rückten die Helfer um KIT-Vorsitzenden Klaus Hippe
aus. "Damit waren wird im Schnitt jeden vierten Tag im Einsatz",
zieht Pressesprecherin Birgit Hecher Bilanz über das Jahr
2008.
Hippe lobt die immer stärker werdende Präsenz bei der
Betreuung von Menschen nach einem traumatisierenden Ereignis.
Gerade in den ersten Stunden sei der Beistand extrem wichtig.
In diesem Zusammenhang appelliert er an alle Einsatzkräfte,
am Unglücksort teilweise noch sensibler vorzugehen.
Dass das KIT immer öfter alarmiert wird, davon zeugt ein
zweites Einsatzfahrzeug, das im Januar in Dienst gestellt wurde.
Auch konnte Hippe weitere Helfer begrüßen. Sie beendeten
im Dezember ihre Ausbildung. Nach Angaben Hechers haben die neuen
KITler bereits erste Einsatzerfahrungen gesammelt. Nicht nur ihnen
gilt Hippes Dank, sondern auch allen Spendern, denn das KIT arbeitet
ausschließlich ehrenamtlich. (ham)
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Teilnehmer
absolvieren KIT Ausbildung erfolgreich (Oktober 2008)
Das Kriseninterventionsteam Erding Freising e.V. (KIT) und die
Notfallseelsorge bekommen "Nachwuchs". Stolz zeigt sich
Ausbildungsleiter Michael Thoma über die Leistungen der Absolventen
des ersten Grundlagenkurses "Notfallseelsorge und psychosoziale
Notfallversorgung". In einer 40 stündigen Ausbildung
wurden die Teilnehmer in die Arbeit der Krisenintervention und
Notfallseelsorge eingeführt. Mit auf dem Programm standen
Unterrichtseinheiten in Psychotraumatologie, Betreuung bei Tod
im häuslichen Bereich, Überbringen von Todesnachrichten
mit der Polizei sowie das Vorgehen bei Einsätzen in Großschadenslagen
und Psychohygiene.
Die künftigen "Kriseninterventionsberater" und
Notfallseelsorger unterstützen das Kriseninterventionsteam
KIT und die Notfallseelsorge in den Landkreisen Freising und Erding.
Das KIT kümmert sich um Menschen, die nach einem Notfallereignis
nicht körperlich, sondern seelisch verletzt wurden und steht
ihnen in den ersten Stunden nach diesem Ereignis zur Seite. Der
Verein arbeitet ausschließlich ehrenamtlich und ist auf
Spenden angewiesen. Weitere Infos erhalten sie im Internet unter:
www.arbeitskreis-krisenintervention.de

Foto: Üben für den Ernstfall: Die Teilnehmer des Grundkurses
Krisenintervention und Notfallseelsorge: v.l. sitzend: Ausbilder
Michael Thoma, Teilnehmer Christina Draheim, Wolfram Krüger,
Mario Marchese, Rebecca Christlhuber, Iris Menzinger-Sachsenhauser,
Karsten Schaller, Rolf Lübkert, Helmut Krüger, Hermann
Kraus. Im Vordergrund v.l.: Daniela Morbach, Angela Schmidt. Nicht
auf dem Bild: Joachim Salzmann
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Münchner Merkur: 25.08.2008
Radlerin (40) stirbt
nach Kollision mit Auto - KIT betreut Familie
Buch am Buchrain Im südlichen Landkreis Erding hat
sich am späten Montagnachmittag ein tödlicher Unfall
ereignet. Ein 40-Jährige erlag noch an der Unfallstelle
ihren schweren Verletzungen.

Die Rettungskräfte konnten nichts mehr ausrichten. Die
40-Jährige starb am Unfallort. foto: kressierer
Die Reanimationsversuche von Rettungsdienst und Notarzt waren
vergeblich: Die verunglückte 40-jährige Frau starb
noch an der Unfallstelle. Sie war gestern am späten Nachmittag
mit ihrem Fahrrad auf der Straße zwischen Harthofen und
Buch unterwegs gewesen, als sie auf gerader Strecke, so die
Auskunft der Polizei, von einem Auto erfasst wurde, an dessen
Steuer ein 78-Jähriger saß. Die Radlerin wurde ins
angrenzende Maisfeld geschleudert. Ein Gutachter muss nun die
Schuldfrage klären. Sowohl der Autofahrer als auch die
tödlich Verunglückte stammen aus der näheren
Umgebung. An der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren
Buch am Buchrain und Pastetten im Einsatz. Der angeforderte
Rettungshubschrauber drehte auf halbem Weg wieder um. (ham)
Münchner Merkur: 12.08.2008 18:16 Uhr
Stuntman bei Bungee-Sprung
lebensgefährlich verletzt
Aschheim - Ein Stuntman (44) ist am Nachmittag bei Dreharbeiten
im Aschheimer Autokino lebensgefährlich verletzt worden.
Er knallte bei einem Bungee-Sprung aus etwa 63 Metern Höhe
mit dem Kopf in den Boden.
Ein Team einer Ismaninger Produktionsfirma drehte im Autokino
für die Sat1-Krimiserie "K11 - Kommissare im Einsatz".
Der makabere Arbeitstitel der Folge: "Sprung in den Tod".
Der Stuntman und ein Kollege sollten zwei Freunde spielen, von
denen einer beim Bungee-Sprung verunglückt. Aus der Filmszene
wurde grausame Realität.
Der 44-Jährige sprang von einem Korb ab, der in etwa 63 Metern
Höhe am großen gelben Arm eines Autokrans hing. Doch
sein Seil fing ihn nicht ab. "Ich habe gesehen, wie er mit
dem Kopf und den Armen unten aufgeschlagen ist", erzählt
Rita Groß, Geschäftsführerin des Autokinos. Sie
hat den Sturz von ihrem Büro aus beobachtet. "Ich bin
nicht nach draußen gelaufen, ich konnte das nicht ansehen",
sagt sie. Der Stuntman erlitt schwerste Kopfverletzungen und brach
sich die Arme. "Wir haben den Mann sofort in ein künstliches
Koma versetzt", berichtet ein Feuerwehrmann aus Aschheim,
der als Ersthelfer am Unfallort war. Ein Rettungshubschrauber
brachte den 44-Jährigen in eine Klinik, er schwebt in Lebensgefahr.
Zehn Meter um die Absturzstelle waren Blutspritzer auf dem Teer
zu sehen.
Die Mitglieder der Crew waren geschockt. Über die schrecklichen
Bilder wollten und konnten Komparsen, Techniker und Schauspieler
nicht sprechen. Einige von ihnen wurden
vom Kriseninterventionsteam betreut. Die Kriminalpolizei
ermittelt nun, wer Schuld hat an dem Unfall und ob Sicherheitsvorkehrungen
verletzt wurden.
von Andreas Raith
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Münchner Merkur/31.7.2008
Tödliche Fahrstunde
Berglern Ein Verkehrsunfall hat gestern ein Todesopfer
gefordert. Besonders tragisch: Bei der Toten handelt es sich um
eine 22-jährige Fahrschülerin auf einer Übungsfahrt
mit einem Motorrad.
Die Polizeidirektion Erding teilt mit, dass die junge Frau aus
dem Kreis Freising gestern gegen 14.20 Uhr auf der Staatsstraße
2331 zwischen Langengeisling und Berglern unterwegs war. Auf Höhe
Glaslern geriet sie aus noch unbekannter Ursache in einer leichten
Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Genau in diesem Moment kam
ihr dort der Lkw eines Erdinger Baustoffhändlers entgegen,
dessen Lenker nicht mehr ausweichen konnte. Die junge Frau erlag
im Rettungswagen ihren Verletzungen. Der dem Motorrad mit einem
Auto folgende Fahrlehrer erlitt einen schweren Schock und musste
vom Kriseninterventionsteam (KIT) des
Malteser Hilfsdienstes aus
Erding betreut werden. Auch einer Zeugin stand das KIT nach Auskunft
von Einsatzleiter Klaus Hippe bei, das die Polizei bei der Überbringung
der Todesnachricht begleitete. An der Unfallstelle
kam es zu einer zweiten Kollision. Die Fahrerin eines nachfolgenden
Autos konnte dem Motorradwrack nicht ausweichen. Während
der Bergung war die Straße mehrere Stunden gesperrt. Die
Staatsanwaltschaft bestellte einen Gutachter, um den Hergang zu
rekonstruieren. (ham)

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Juni 2008
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19.06.2008/Münchner
Merkur
Mutter brutal getötet - Ehemann tatverdächtig
Langenbach Eine dreifache Mutter ist am Donnerstagmorgen im oberbayerischen
Langenbach nahe Freising einem Beziehungsdrama zum Opfer gefallen. Die
45-Jährige wurde nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei höchstwahrscheinlich
von ihrem getrennt lebenden Ehemann umgebracht.
Dem Tod der Frau ging ein Streit voraus. Der 47 Jahre alte Ehemann
des Opfers wurde wenig später festgenommen.
Ein Zeuge der Auseinandersetzung verständigte kurz vor 5.00 Uhr
die Polizei. Er hatte Hilfeschreie der Frau vor deren Gärtnerei
gehört. Als eine Streifenbesatzung eintraf, war die 45-Jährige
bereits nicht mehr ansprechbar. Beamte versuchten die Frau zwar noch
zu reanimieren, konnten der 45-Jährigen aber nicht mehr helfen.
Der mutmaßliche Täter brachte sein Opfer nach den vorläufigen
Ermittlungen mit roher körperlicher Gewalt um. Eine Tatwaffe war
offensichtlich nicht im Spiel. Die genauen Todesumstände soll eine
von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion der Leiche klären.
Der 47-Jährige war zunächst verschwunden, wurde aber wenig
später festgenommen. Die Kripo in Erding begann mit der Vernehmung
des dringend Tatverdächtigen. Das Ehepaar hatte sich nach Angaben
des Polizeipräsidiums Oberbayern in München erst vor wenigen
Wochen getrennt. Die Mutter von drei Kindern im Alter zwischen 11 und
19 Jahren betrieb in dem Ort eine Gärtnerei. Die Angehörigen
werden von einem Kriseninterventionsteam und
einem Geistlichen betreut.
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Unter dem Motto: "JEDER CENT ZÄHLT
! " übergab Bäckerinnungsmeister Anton Weys (rechts)
Anfang April fünf der prall gefüllten Spendenboxen,
die Bäcker aus dem Landkreis in Ihren Filialen aufgestellt
hatten.
Das tolle Ergebnis: 56,52 EUR
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5.2.2008
Erdinger Anzeiger/Münchner Merkur:
31-jähriger Familienvater bei Verkehrsunfall getötet
Walpertskirchen Vermutlich aufgrund von überhöhter
Geschwindigkeit ist am Montagabend ein Walpertskirchener mit seinem
Passat gegen einen Baum geprallt. Jede Hilfe kam zu spät.

Nur rund 300 Meter von seinem Elternhaus entfernt ist gestern Abend
gegen 20 Uhr ein 31-jähriger Familienvater aus Walpertskirchen
bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Vermutlich aufgrund von
überhöhter Geschwindigkeit ist der Mann mit seinem Passat
auf der ED 20 zwischen Hammersdorf und Hallnberg ohne Fremdbeteiligung
von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Er
verstarb noch an der Unfallstelle. Im Einsatz waren die Freiwilligen
Feuerwehren Buch, Forstern und Walpertskirchen sowie
das Kriseninterventionsteam des Malteser Hilfsdienstes. (mlt)
Erdinger Anzeiger/Münchner Merkur
vom 28.01.2008
Halbe Familie ausgelöscht
Oberding Zwischen Schwaig und Oberding hat sich am Montagnachmittag
eine Tragödie abgespielt: Eine Mutter, ihr sechsjähriger Sohn
und die Tante kamen bei einem grauenhaften Unfall ums Leben.

Ein Bild des Grauens bot sich den Rettungskräften
gestern Nachmittag auf der Kreisstraße ED 5 zwischen Schwaig und
Oberding. In dem völlig zerstörten Kleinwagen fanden drei
Menschen den Tod. Foto: Kressierer
Den Rettern von BRK, Kriseninterventionsteam
der Malteser, Polizei und Feuerwehr bot sich kurz nach der
Alarmierung gegen 15 Uhr ein Bild des Grauens: Der Kleinwagen der Familie
aus Schwaig war aus voller Fahrt in einen Lkw aus dem Landkreis Freising
gerast. Die 44-jährige Fahrerin und ihre ein Jahr jüngere
Schwester, die derzeit mit ihrer Familie aus Brasilien zu Besuch ist,
waren auf der Stelle tot. Ein Notarzt versuchte noch, den sechsjährigen
Sohn zu reanimieren ohne Erfolg. Der Erstklässler starb unter
den Händen der Retter.
Die Bergung der Toten gestaltete sich nach den Worten von Dirk Lippold,
Kommandant der Feuerwehr Schwaig, als extrem schwierig: ,,Wir mussten
das Wrack mit Spreizer und Rettungsschere öffnen sowie das Dach
abtrennen, um ins Innere zu gelangen." Insgesamt knapp 40 Helfer
der Feuerwehren Schwaig, Oberding und Erding waren vor Ort.
Polizei-Einsatzleiter Anton Altmann konnte zum Hergang noch keine konkreten
Angaben machen: ,,Wir wissen bislang nur, dass der Kleinwagen plötzlich
auf die Gegenfahrbahn geraten ist." Der Lkw-Fahrer habe keine Chance
gehabt zu reagieren. Er erlitt mittelschwere Verletzungen. Die Kreisstraße
war bis nach 18 Uhr zur Erstellung eines Gutachtens komplett gesperrt.
(ham)
12.11.2007
Erdinger Anzeiger/Münchner Merkur: Helfer für Traumatisierte
Aufkirchen Beim ersten runden Jubiläum kann das Kriseninterventionsteam
Freising-Erding auf 1000 Einsätze zurückblicken. Die Notfälle
können auch für die Helfer schwere Stunden sein.

Ein kulinarisches Dankenschön bekamen die vielen Unterstützer
des Kriseninterventionsteams. foto: seidel
Mit einem gemütlichen Abend feierte das Kriseninterventionsteam
Erding-Freising (KIT) sein zehnjähriges Bestehen. 1000 Einsätze
hat der psychiatrische Hilfsdienst in dieser Zeit geleistet. Rechnerisch
war das jeden dritten Tag ein neuer Unfall, eine neue Katastrophe, zu
der einer der zwölf Mitarbeiter ausrückte ehrenamtlich
und ohne Aufwandsentschädigung. Der Verein erhält keinerlei
staatliche Unterstützung und ist auf Spenden angewiesen. Was den
Helfern bevorsteht, können sie selten erahnen: Trost für ein
Unfallopfer, die Betreuung überlasteter Einsatzkräfte oder
gar die Überbringung einer Todesnachricht. ,,Das ist das Schlimmste",
berichtete Birgit Hecher, Pressesprecherin und selbst aktiv dabei. Auch
für die KIT-Mitarbeiter eine Belastung, und deshalb ist das Motto
,,Mitfühlen, aber nicht Mitleiden" oberster Grundsatz. Weil
dies nicht immer leicht ist, bricht schon ein Drittel der Interessenten
die harte Ausbildung ab. Eine Prüfung zum Sanitätshelfer und
ein Funklehrgang werden verlangt sowie regelmäßige Praktika
oder Rettungsdienst. Für den Bereich der Psychotraumalogie kommen
theoretische Schulungen hinzu, bevor man als Hospitant unter Aufsicht
zum Einsatz kommt und Erfahrung sammelt, um selbstständig eingesetzt
zu werden. (gse)
Bilder
und Impressionen von der 10-Jahresfeier KIT 2007
Bilder und
Impressionen vom Kreisfeuerwehrtag in AU 2007

12.02.2006
Grosses Lob für KIT Erding / Freising beim Helferempfang in Bad
Reichenhall
Für ihren besonderen Einsatz bei der Betreuung von Angehörigen
des Eishallenunglücks von Bad Reichenhall dankte Ministerpräsident
Edmund Stoiber den vier Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams Freising
Erding beim Helferempfang in Bad Reichenhall.
KIT-Einsatzleiter Klaus Hippe, der kurzzeitig auch die Einsatzleitung
der psychosozialen Notfallnachsorge an Einsatzort innehatte, ist stolz
auf seine Helfer. Mit großem Einsatz betreuten Elisabeth Müller
und Simone Höldrich vor Ort Familien, deren Angehörige unter
den Verunglückten waren.

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24.01.2006
KIT-Einsatz - Mann von Zug erfasst und getötet
Pulling, Lkr. Freising. Am Dienstag Mittag, kurz vor 13.00 Uhr, kam
es auf der Bahnstrecke zwischen Freising und Neufahrn zu einem schrecklichen
Zwischenfall. Ein 23-jähriger Taiwanese aus Karlsfeld wurde von
einem Regionalzug, der in Richtung München fuhr, kurz vor dem Bahnhof
Pulling erfasst. Er war auf der Stelle tot.
Der Zugführer erlitt einen schweren Schock und musste ebenso wie
eine Augenzeugin von dem Kriseninterventionsteam aus Erding betreut
werden.
Quelle: Pressemeldung Polizei Erding
31.12.2005
KIT-Einsatz - Silvester tödlich verunglückt
Weiherhäuser: Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich
am Silvestertag gegen 18.15 Uhr. Ein 53-jähriger Mann aus Erding
fuhr mit seinem Honda auf der Staatsstraße 2082 von Erding aus
kommend in Richtung Neufinsing. Auf nasser Fahrbahn kam er dabei laut
Polizei auf Höhe der Ortschaft Weiherhäuser nach rechts von
der Straße ab, überfuhr einen Begrenzungspfosten und prallte
nach circa 32 Metern frontal gegen einen Baum. Das Fahrzeug kam im Straßengraben
zum Stehen. Der 53-Jährige war allein im Auto, wurde bei dem Unfall
im Fahrzeug eingeklemmt und offenbar durch den Aufprall sofort getötet.
Er war angegurtet und musste durch die Feuerwehr Altenerding mit schweren
hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeug befreit werden.
Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod feststellen.
Das Kriseninterventionsteam aus Erding betreute die Angehörigen
des verstorbenen Autofahrer.
Quelle: Erdinger Anzeiger
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28.07.2005
KIT Einsatz: 14-jähriger Junge in Badeweiher ertrunken
Wie es genau passierte, weiß man noch nicht. Tatsache ist aber,
dass ein 14-jähriger Bub aus Erding am Donnerstagabend beim Baden
im Notzinger Weiher ums Leben gekommen ist. Er war mit einer befreundeten
Familie dort gewesen.
Laut Polizei war der Schüler kein guter Schwimmer. Gegen 18.40
Uhr fiel den Erwachsenen auf, dass der Junge, der sich meist nur in
Ufernähe aufgehalten hatte, plötzlich nicht mehr da war. Die
Familie machte sich sofort auf die Suche, doch der Junge blieb verschwunden.
Polizei und Wasserwacht Erding wurden alarmiert. Es war genau 18.54
Uhr.
13 Minuten später machten sich die Rettungstaucher Edgar Scholz
und Harald Fiensch im trüben, an jener Stelle relativ schnell tief
werdenden Wasser auf die Suche, während die Wasserwachtkollegen
das Motorrettungsboot klar machten. Gleichzeitig wurden neben Polizeihubschrauber
und Kriseninterventionsteam die Feuerwehren Notzing und Erding alarmiert,
letztere aber wenig später wieder abbestellt. Denn Scholz hatte
nach etwa einer halben Stunde Suche den leblosen Körper des 14-Jährigen
zehn Meter vom Ufer entfernt in rund vier Meter Wassertiefe entdeckt
und den Buben schnell seinen Kollegen an Land übergeben.
Die begannen sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen, so der Einsatzleiter
der Wasserwacht, Siegfried Ippisch. Der Verunglückte wurde unter
intensiver Weiterbehandlung durch das Rettungsdienstpersonal plus Notarzt
mit einem Helikopter der Polizeihubschrauberstaffel Bayern in ein Münchner
Krankenhaus geflogen, wo er kurze Zeit später verstarb.
Das Kriseninterventionsteam aus Erding stand der fassungslosen Familie,
mit der der 14-Jährige zum Baden gegangen war, und den Eltern des
Jungen zur Seite.
Quelle: Erdinger Anzeiger
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