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Willkommen auf den Internetseiten des KIT Erding Freising e.V.!

Was macht KIT ?

  • Betreuung bei Notfalleinsätzenim Rahmen eines Einsatzes von Rettungsdienst, Polizei oder Feuerwehr
  • 24 Stunden - kostenlos und gemeinnützig
  • Wir helfen Menschen nach einem traumatischen Ereignis, bei starker seelischer Belastung
  • Nach Tod eines Kindes, Familienmitglieds, Freundes, Verkehrsunfällen, Unglücken
  • Seit 10 Jahren in den Landkreisen Freising/Erding
  • Achtung! Die Alarmierung erfolgt nur über die Integrierte Leistelle Erding und nur durch Fachpersonal (Rettungsdienst, POL, FW etc.)

    Krisenintervention im Rettungsdienst -
    Wir sind ein gemeinnütziger Verein der sich aus Spenden finanziert.

    Unser Spendenkonto:

    Arbeitskreis Krisenintervention e.V.
    Sparkasse Freising
    Konto: 492009
    BLZ: 700 510 03

 

FOTOS zum Symposium gibts hier !!!

VIELEN DANK !!!

für Ihren Besuch beim
4. Symposium
der Krisenintervention
am Samstag, den
21. Mai 2011 in Freising

Wenn es Ihnen gefallen hat, schreiben Sie uns einen Kommentar fürs Gästebuch!
info@arbeitskreis-krisenintervention.de

Gerne senden wir Ihnen nochmal alle Vorträge
per E-Mail zu!
Hierzu senden Sie uns bitte eine kurze Mail an:
info@arbeitskreis-krisenintervention.de
Bitte beachten Sie, dass wir die Vorträge aus
Datenschutzgründen nur an Teilnehmer des Symposiums versenden
können.

Gästebuch
zum 4. Symposium der Krisenintervention 2011
vielen Dank für die super gelungene Veranstaltung am Samstag!!!!!!
Monika Knöferl
Wir möchten uns recht herzlich bedanken für die gelungene Veranstaltung am letzten Samstag. Wir waren das erste Mal dabei und es hat uns total gut gefallen. Die Vorträge und vor allem der reale Einsatz waren für uns sehr lehrreich. Der Einsatz hat uns viel gebracht und auch die Mimen waren super. Wir hoffen, dass wir wieder eine Einladung zum nächsten Symposium erhalten.

DLRG-Bad Kissingen, gez. Barbara Grosse und Gudrun Gamble (23.05.2011)
Hallo KIT Team
ich wollte noch mal ein dickes Lob aussprechen und DANKE sagen für euere hervorragende Arbeit. Der Fragebogen gab das gar nicht her, was wir 2 TN des MHD Straubing euch sagen wollten.
Es war alles perfekt: Vom Haarspray bis zu den Gummibärchen. Also ihr habt euch echt was einfallen lassen. Von anfang an hatte man das Gefühl willkommen zu sein. Dies gelingt nicht jeder Gliederung. Man hat dort zwar ein Seminar oder einen Lehrgang, aber dass so mit Blumenschmuck gearbeitet wurde wie bei euch ist mir noch nie untergekommen. Referenten, Essen, Seminartermine waren auf den Punkt, genauso wie die Inhalte. Also noch mal ein Danke an das gesamte Team. Es war ein rundrum schöner Tag!

Liebe Grüße Brigitte Winklmeier und Margit Schmid aus Straubing
Hallo Kit-Team,

wir können den Lobeshymnen unserer Vorredner nur beipflichten. Wirklich eine hervorragende Leistung.

KIT-Augsburg gez. Heike Huthmmann und Volker Czastrau (24.05.2011)

PS: Die Idee, die Vorträge auf einen USB-Stick zu laden und jedem Teilnehmer zu überreichen war grandios. Leider musste ich feststellen, dass mein USB-Stick kaputt ist und somit komme ich nicht an die Vorträge. Echt schade, aber möglicherweise haben diese Problem auch andere Teilnehmer.

Antwort vom KIT Team: Wir bedauern, wenn einige USB-Sticks nicht funktionieren sollten. Leider ist dies bei dieser großen Menge unvermeidlich, da wir nicht jeden Stick einzeln prüfen konnten. Wir bitten alle Teilnehmer, die das selbe Problem haben, sich bei uns zu melden - wir senden Ihnen gerne die Vorträge zu. Vielen Dank !

KIT freut sich über großzügige Spende

Über eine Spende von 1000 EUR freut sich das Kriseninterventionsteam Erding Freising e.V., überreicht von Hans Hiedl von der Glaserei Hiedl aus Freising.
„Ich hätte nie gedacht, dass ich selbst einmal in so eine Situation kommen würde und das KIT hat mir in schweren Stunden sehr geholfen“, so Hans Hiedl. Er wünscht sich, dass die Arbeit des KIT noch weiter bekannt wird und unterstützt den Verein, der ausschließlich ehrenamtlich arbeitet. „Das Geld kommt direkt bei unseren Helfern und KIT-Betreuern an.“ berichtet Dr. Birgit Hecher vom KIT. „Es wird zu 100 % z.B. für Fortbildungen oder Einsatzkleidung verwendet. Alle unsere Mitglieder arbeiten in Ihrer Freizeit und ehrenamtlich, da geht kein Cent für unnötige Verwaltungskosten verloren.“
Das KIT freut sich sehr über diese wichtige Unterstützung und sagt vielen herzlichen Dank !

Foto: Hans Hiedl von der Glaserei Hiedl überreicht eine großzügige Spende von 1000 EUR an die ärztliche Leiterin des KIT Dr. Birgit Hecher.

Spende von Christine Westermaier (November 2011)

Der 50. Geburtstag von Christine Westermaier steht ganz im Zeichen der Wohltätigkeit. Anstatt von Geschenken sammelte das Geburtstagskind und übergab eine großzügige Spende von 1000 Euro an das Kriseninterventionsteam (KIT) Erding Freising e.V..

Foto: Der 2. Vorsitzende Alexander Bauer freut sich über eine Spende von 1000 EUR, überreicht von Christine Westermaier.


KIT probt den Ernstfall: Bub (12) stirbt bei Brand in Landschulheim

(Münchner Merkur 23.05.2011)

Ein Jahr lang hatte das Team des Kriseninterventionsteams (KIT) Erding-Freising geplant und vorbereitet, damit das 4. KIT-Symposium in Freising über die Bühne gehen konnte. Rund 200 Teilnehmer aus ganz Deutschland waren gekommen, um sich bei Vorträgen und Referaten fortbilden zu lassen.
Ein Jahr lang hatte das Team des Kriseninterventionsteams (KIT) Erding-Freising geplant und vorbereitet, damit das 4. KIT-Symposium in Freising über die Bühne gehen konnte. Rund 200 Teilnehmer aus ganz Deutschland waren gekommen, um sich bei Vorträgen und Referaten fortbilden zu lassen.

Zum Glück nur eine Puppe: Notärztin Dr. Birgit Hecher konnte nur noch den Tod des zwölfjährigen Thomas feststellen.


Weil jedoch auch die beste Theorie die ehrenamtlichen Kräfte nicht ganz auf das vorbereiten kann, was einen an dramatischen Szenen bei einem Großschadensfall erwartet, gab es auch das „Seminar G“. Dabei handelt es sich um eine Echtzeitübung mit Feuerwehr, Rettungsdiensten, jeder Menge Statisten und sogar einem echten Leichenwagen der Firma Denk. Denn, so das Szenario, das am Samstag auf dem Gelände des ehemaligen Standortübungsplatzes bei Haindlfing nachgestellt wurde: Brand im Landschulheim, ein Koch mit schweren Verbrennungen, ein Kind, das sich bei seinem Rettungsversuch schwer verletzte, sowie der zwölf Jahre alte „Thomas“, für den jede Hilfe zu spät kam und der im Sarg abtransportiert wurde.
Die Sirenen heulen auf - los geht’s für die Einsatzkräfte. Das Ziel, wie es der Vorsitzende des KIT Erding-Freising, Klaus Hippe, verkündet: „Die Leute werden gestresst.“ Schon nach ein paar Minuten ist klar: Ziel erreicht. Hustend, keuchend und schreiend laufen Leute aus dem Gebäude, Notärzte reanimieren, Feuerwehrler mit schwerem Atemschutz sind überall zu sehen. Und vor allem: Die, die sich retten konnten, und die Kinder, die gerade von einem Ausflug zurückkommen, sind völlig panisch. Da sind die KIT-Kräfte gefragt: Immer wieder müssen sie die Leute davon abhalten, in das brennende Gebäude zurückzulaufen, um nach Freunden zu suchen. Es bricht Streit aus: Gegenseitig beschuldigen sich die Statisten, den Brand verursacht, nicht geholfen zu haben. Während die einen wütend schreien, sind die anderen völlig lethargisch, starren vor sich hin und wimmern.
Die Kräfte sind gefordert. Sie müssen die Menschen beruhigen, trösten, nehmen sie in den Arm. Vor allem: Man muss die Leute im „Gasthaus zum Goldenen Hirschen“ (einem großen Zelt) festhalten, sie mit gesicherten Informationen versorgen. Und das, so stellt sich bei der Vielzahl von Hilfskräften heraus, ist überhaupt nicht so einfach. Was ist mit Markus passiert? Und wo ist eigentlich der zwölfjährige Thomas?
Knifflig wird die Situation, als die Feuerwehr den toten Thomas aus dem „Landschulheim“ bergen kann - und die Notärztin feststellen muss: „Zu spät. Deckt ihn zu.“ Kinder, Betreuer und Angestellte des Landschulheims bemerken, wie der Leichenwagen der Firma Denk vorfährt. Und kurze Zeit später informiert KIT: „Thomas ist leider verstorben.“ Nächste Herausforderung: „Wir wollen Thomas noch einmal sehen.“ Auch darauf müssen die KIT-Kräfte vorbereitet sein: „Wenn das mit Anstand geht, kann ich es euch erlauben.“ Und es geht mit Anstand: In Zweiergruppen, begleitet von KIT-Mitarbeitern, nehmen die Kinder Abschied von ihrem Freund - das Ende der Übung, an die sich eine Manöverkritik anschloss. Denn immerhin gilt auch für das KIT: Aus Fehlern kann man lernen.

  • Feuer in Gärtnerei fordert ein Todesopfer (Münchner Merkur, 23.05.2011)

    Freising - Bei einem Brand ist am Montag der Chef einer Freisinger Gärtnerei ums Leben gekommen. Der 59-Jährige konnte nur noch tot aus dem ausgebrannten Dachgeschoss des Betriebsgebäudes geborgen werden.

    Dramatische Szenen spielten sich ab: Dichter Qualm verdunkelte den Himmel über Neustift, Kräfte der beiden Freisinger Wachen sowie aus Pulling und Attaching waren angerückt, ebenso wie die Helfer von BRK, Malteser, der Polizei Freising und der Kripo Erding. Weil sich die Hinweise verdichtet hatten, dass der Inhaber des Betriebs im Büro sein könnte, das im Dachgeschoß untergebracht war, rückte ein Trupp FFW-Männer unter schwerem Atemschutz in das brennende Gebäude vor: Sie konnten den Mann nur noch tot bergen. Wie die Polizeidirektion Oberbayern mitteilte, war das Feuer direkt im Büro ausgebrochen.
    Aus dem nahegelegene Wohnhaus wurde eine ältere Frau von einem Polizisten (34) in Sicherheit gebracht. Dabei zog sich der Beamte eine leichte Rauchvergiftung zu. Das Kriseninterventionsteam betreute die Angehörigen des toten Betriebsinhabers.
    Gegen 7 Uhr war das Feuer in der Asamstraße entdeckt worden. Obwohl nur „Feuerschein und Rauchentwicklung“ gemeldet worden waren, verdichteten sich nach weiteren bei der Integrierten Leitstelle Erding eingelaufenen Meldungen die Anzeichen dafür, „dass es sich um ein größeres Feuer handeln muss“, meldet Florian Wöhrl von der FFW Freising: „Die Alarmstufe wurde erhöht.“ Als die ersten Einsatzkräfte an der Gärtnerei ankamen, hatte der Dachstuhl des Flachbaus gerade in voller Ausdehnung durchgezündet.
    Nach der Bergung des Toten drangen mehrere Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren in das Gebäude ein, um den Brand in den Griff zu bekommen. Von außen schirmten weitere Kräfte die unmittelbar angrenzenden Bauten ab und unterstützten – auch von der Drehleiter aus – den Löschangriff. Wegen der großen Zahl eingesetzter Atemschutzgeräteträger (insgesamt 24), forderte Stadtbrandinspektor Anton Frankl weitere Wehrmänner zur Unterstützung an, die von den Feuerwehren Pulling und Attaching gestellt wurden. Wöhrl: „Nach einer guten halben Stunde war das Feuer unter Kontrolle.“
    Arbeitsintensiv gestalteten sich die Nachlöscharbeiten: Bis Mittag räumten die Feuerwehrmänner unter Atemschutz Brandgut aus dem völlig zerstörten Dachgeschoß. Mit mehreren Wärmebildkameras wurden Glutnester aufgespürt. Die Feuerwehr war mit zehn Fahrzeugen und insgesamt 53 Helfern bis in die Mittagsstunden im Einsatz.
    Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf rund 80 000 Euro. Das angrenzende Wohnhaus und die Gärtnerei wurden durch das Feuer nicht beschädigt. Die polizeilichen Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernehmen die Kripo Erding und ein Brandsachverständiger des Landeskriminalamtes. Zudem hat die Staatsanwaltschaft Landshut noch gestern eine Obduktion des Toten beantragt.
    Wolfgang Schnetz

    Opel rast auf B388 in Familienauto - 5 Verletzte (15. Januar 2011, Münchner Merkur)

    Moosinning - Fünf Verletzte, darunter zwei Kinder und ein 68-Jähriger in Lebengefahr - das ist die Bilanz eines schweren Unfalls am Samstag auf der B 388 zwischen Altenerding und Moosinning.

    Einem Trümmerfeld glich die B 388 am Samstagvormittag nach dem schweren Unfall auf Höhe des Ortsteils Eching.
    Um punkt 10 Uhr hieß es Großalarm für die Feuerwehren Moosinning und Altenerding, die Kreisbrandinspektion Erding, den BRK-Rettungsdienst mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst, den Malteser Hilfsdienst vom Flughafen und das Kriseninterventionsteam (KIT) der Malteser Erding-Freising.


    Foto: Moritz

    Der 68 Jahre alte Fahrer eines Opels wollte ersten Erkenntnissen der Erdinger Polizei zufolge vom Ortsteil Eching (Gemeinde Moosinning) kommend nach links auf die B 388 in Richtung Erding abbiegen. Dabei übersah er einen BMW, in dem eine fünfköpfige Familie aus Erding in Richtung München unterwegs war. Beide Fahrzeuge prallten mit hoher Wucht frontal aufeinander. Die Wrackteile lagen weit verstreut. Dabei wurde der Verursacher im Wrack eingeklemmt. Er wurde von der Feuerwehr unter Einsatz schweren Bergegerätes befreit. Im Rettungswagen stellte sich heraus, dass bei dem Mann nicht zuletzt aufgrund einer internistischen Vorerkrankung Lebensgefahr bestand. Daraufhin wurde der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 32 vom Klinikum Ingolstadt angefordert.

    Im BMW mussten vier Verletzte versorgt werden: die 33 Jahre alten Eltern und ihre sechs sowie neun Jahre alten Kinder. Ein gerade einmal sechs Monate altes Kleinkind hatte Glück: Es kam dank Babyschale unverletzt davon. Ein Polizeibeamter lobte die Familie: „Die waren alle vorschriftsmäßig gesichert, auch deswegen ist es hier eher glimpflich ausgegangen.“
    Die Verletzten wurden ins Krankenhaus Erding sowie ins Klinikum München-Schwabing eingeliefert. Insgesamt waren drei Rettungswagen und drei Notärzte vor Ort. Die Feuerwehren waren mit gut 30 Einsatzkräften auf der B 388. Das KIT kümmerte sich um die Angehörigen des 68-Jährigen. Der Crash ereignete sich unweit des Hauses der Familie.
    Aufgrund der Schwere des Unfalls und der lebensbedrohlichen Verletzungen des Verursachers ordnete die Staatsanwaltschaft Landshut ein unfallanalytisches Gutachten an. Die B 388 war deswegen bis in den frühen Nachmittag hinein total gesperrt. Die Polizei beziffert den Schaden am Opel mit mindestens 20 000 Euro, den am BMW mit rund 15 000 Euro.

    Traurige Gewissheit: Christian R. ist tot (11/2010)

    Fraunberg - Der vermisste 17-Jährige aus Fraunberg wurde am Mittwochmittag tot aus der Strogen geborgen. Er war seit Samstagacht vermisst worden.
    Mehr als drei Tage lang bangte Fraunberg um den vermissten Christian R. Seit gestern Mittag herrscht schreckliche Gewissheit: Der 17-Jährige wurde um 12.45 Uhr tot aus der Strogen geborgen. Am Fundort, nur wenige Meter vom Weiler Singlding und dem Fraunberger Ortsschild entfernt, hatten Taucher der Bereitschaftspolizei eine Stunde zuvor eine Jacke gefunden. Nicht weit davon entdeckten sie schließlich den Leichnam in 1,60 Metern Tiefe am Grund des Baches.
    Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus. „Es gibt keinerlei Hinweise auf Fremd- oder Gewalteinwirkung“, berichtete gestern Ulrich Pöpsel, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord, vor Ort. Deswegen sei auch nicht klar, ob überhaupt eine Obduktion durchgeführt wird.
    15 Taucher der Bereitschaftspolizei München und Dachau hatten am Mittwoch in dem Bereich des Bachlaufs zwischen Angelsbruck und Fraunberg weitergesucht. Tags zuvor hatten Leichenspürhunde rund 50 Meter entfernt vom letztlichen Fundort angeschlagen. Die Tiere hatten in Booten der Wasserwacht sitzend nach Gerüchen aus der Strogen gewittert (wir berichteten).
    Nach Angaben Pöpsels haben Verwandte den Toten identifiziert. Nun werden die Angehörigen von einem Kriseninterventionsteam betreut. Schon direkt nach dem Auffinden des Leichnams dürfte es kaum Zweifel gegeben haben, um wen es sich handelt. Denn Christian R. hatte sich am Sonntagmorgen gegen 2 Uhr zu Fuß auf den Heimweg von einer Party gemacht. Der Fundort lässt sich nach Angaben Pöpsels sehr gut mit der Marschroute erklären.
    Wie berichtet war der 17-Jährige Samstagnacht mit zwei Freunden losgegangen. Doch er kehrte alleine um, seitdem hatte ihn niemand mehr gesehen. Am Sonntagmittag startete eine große Vermisstensuche entlang der Strogen zwischen dem Fraunberger Schloss und Angelsbruck. In diesem Bereich war Christians Handy zuletzt geortet worden.
    Ein Hubschrauber mit Wärmesuchkamera und rund 100 Kräfte, unter anderem Taucher und Wasserwachtler in Booten, waren am Sonntag erfolglos geblieben - ebenso am Montag und Dienstag. In dem trüben Wasser der Strogen und nahen Tümpeln war die Suche sehr schwierig gewesen. (Timo Aichele)

    Nichts für schwache Nerven
    (Merkur 20.06.2010)

    Freising - Drei hochkarätige Vorträge, sechs interessante Seminare, rund 200 Teilnehmer: Das Symposium des Arbeitskreises Krisenintervention Erding Freising (KIT) am Samstag stand ganz im Zeichen der Information und des Gedankenaustauschs - und das nicht nur für Notfallhelfer, sondern auch für Mitglieder anderer psychosozialer Einrichtungen. Ein Tag, der nichts für schwache Nerven war.

    Ein hochinteressantes Symposium stellte der Arbeitskreis Krisenintervention auf die Beine – hier mit Alexander Bauer (2. Vorsitzender),Dr. Birgit Hecher (ärztliche Leiterin), Fachanwalt Dr. Robert Jofer und Vorsitzender Klaus Hippe (v.l.). Foto: Lehmann

    Gleich zu Beginn musste man gut gefrühstückt haben, denn Professor Matthias Graw, Leiter des Instituts für Rechtsmedizin an der LMU in München, präsentierte Bilder, die er nach eigener Aussage einem Laienpublikum nicht zeigen würde. Und so war denn manch ein „Puh!“ oder tiefes Durchatmen im Hörsaal zu vernehmen, als Graw mit Fotos die Arbeit der Rechtsmedizin in den verschiedenen Bereichen vorstellte: 19 obduzierende Ärzte müssen in München pro Jahr 2500 Leichen untersuchen - „im Stundentakt“, so Graw.
    Was KIT-Mitarbeiter immer wieder vor besondere Herausforderungen stellt, ist der Umgang mit trauernden Kindern. Was man den Kleinen sagen darf, was man ihnen als schreckliche Wahrheit zumuten darf, wie Kinder trauern und wie man sie in ihrem Schmerz begleiten kann - das erläuterte der Theologe und Supervisor für klinische Seelsorge, Waldemar Pisarski, im zweiten Referat des Symposiums.
    Diverse Seminare am Nachmittag widmeten sich speziellen Themen: Silvia Enzner erzählte von ihren eigenen Erfahrungen und dem Erleben nach dem plötzlichen Tod ihrer Tochter vor elf Jahren, gab den Teilnehmern Tipps, was ihr damals geholfen habe und was man in den ersten Stunden nach so einem Schock tun könne.

    Mysteröser Unfall im S-Bahnhof Erding:
    62-Jähriger von Zug überrollt
    (Merkur vom 24.06.2010)

    Erding - Im S-Bahnhof Erding hat sich in der Nacht auf Donnerstag ein mysteriöser Unfall ereignet, bei dem ein 62 Jahre alter Mann tödliche Verletzungen erlitt. Die Polizei geht von einem Unglück aus.

    Zahlreiche Retter rückten in der Nacht auf Donnerstag an den S-Bahnhof Erding aus. Dort wurde ein 62-jähriger Erdinger von einer S-Bahn überrollt. Derzeit ist bon einem Unfall auszugehen.

    Foto: Moritz

    Ersten Ermittlungen zufolge wurde der 62-Jährige von einer S-Bahn überrollt, die um kurz vor Mitternacht von Erding in Richtung München losfuhr. Der Lokführer bemerkte nichts. Den Unfall bekam erst der Lokführer des nächsten Zuges mit, der gegen 0.30 Uhr in die Endhaltestelle einfuhr. Er erfasste den Leichnam noch mit den ersten Rädern.

    Unmittelbar danach lief ein Großeinsatz für den BRK-Rettungsdienst, die Feuerwehr Erding, die Kreisbrandinspektion, den Bahnschutz, das Malteser-Kriseninterventionsteam, die Bundespolizei und die Erdinger Polizei an. Noch in der Nacht nahm der Kriminaldauerdienst der Kripo Erding seine Arbeit auf. Mutmaßlich war der Mann ins Gleisbett gestürzt und dann überrollt worden. Er dürfte auf der Stelle tot gewesen sein. Der Zug wurde am Münchner Ostbahnhof ausfindig gemacht und untersucht. Die Feuerwehr barg den Leichnam. Die Bahnstrecke war bis Betriebsschluss gesperrt, die nächtlichen Züge endeten und starteten in Altenerding. Der Einsatz war erst nach über drei Stunden zu Ende.

    Hans Moritz

    Juni 2010: Gemeinde Oberallershausen spendet an KIT

    Eine großzügige Spende von 1000 EUR überreichte Pfarrer Hein Winkler aus Oberallershausen an den Vorstand des Kriseninterventionsteams Erding Freising e.V. (KIT), vertreten durch die ärztliche Leiterin Birgit Hecher.
    Pfarrer Winkler kennt die Arbeit des KIT und der Notfallseelsorge aus eigener Erfahrung als langjähriger Feuerwehrseelsorger und Seelsorger bei den Johannitern in Allershausen und weiss nach eigenen Aussagen daher besonders zu schätzen, was das KIT mit seinen Betreuungen für die Menschen leistet.
    Überhaupt erst ermöglicht hat die Spende jedoch das langjährige aktive KIT-Mitglied Rolf Lübkert, der als Prädikant seit Jahren als Gastprediger in Oberallershausen tätig ist und dort auch Gottesdienste hält. In seinem Vortrag im Rahmen der Erwachsenenbildung Anfang des Jahres in der Gemeinde beeindruckte er das Publikum mit seinen Schilderungen und Berichten über die Arbeit der Notfallseelsorge und Krisenintervention und legte den Grundstein für diese Spende. Ebenfalls war Lübkert vor kurzem bei zwei Einsätzen im Kreis Allershausen als aktiver KIT-Helfer im Einsatz.
    Die Arbeit des KIT ist ehrenamtlich und für alle Betroffenen kostenlos. Da das KIT rein auf Spenden angewiesen ist, freuen sich die Mitglieder umso mehr über so eine großzügige Spende, die unter anderem für die Anschaffung eines eigenen und neuen Alarmsystems für die Mitglieder verwendet werden soll.


    Foto v.l.: Prädikant und KIT-Helfer Rolf Lübkert, Pfarrer Hein Winkler, Birgit Hecher (ärztliche Leiterin KIT)

    Mai 2010: schwerer Verkehrsunfall bei Taufkirchen/Vils
    (Münchner Merkur vom 24.05.2010)


    Am Morgen des Pfingstmontag krachte es am Ortseingang von Taufkirchen. Polizeiangaben zufolge fuhren zwei 19-Jährige in einem VW Golf in Richtung Taufkirchen. Kurz hinter der Ortstafel verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Auto. Der Golf prallte mit so heftiger Wucht gegen einen Baum dass zunächst beide Insassen schwer verletzt eingeklemmt wurden. Die Feuerwehren Taufkirchen und Dorfen rückten aus, um die Verletzten zu befreien. Einer erlitt so schwere Verletzungen, dass er mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum München-Harlaching geflogen wurde. Das Malteser-Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die Angehörigen. Der Schaden beträgt rund 3000 Euro

    Vater tötet Sohn und verletzt Mutter schwer -
    KIT betreut überlebendes Kind
    (Münchner Merkur vom 03.04.2010)
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